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Ueber die Natur und den Zusammenhang der vulkanischen Bildungen / von H. Abich
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Schlussbemerkungeu.

Insofern wir nach diesen Erfahrungen berechtigt sind, die Differenz, welchezwei krystallinische durch Feldspalh bezeichnete Felsarien überhaupt von Seitenjener unterscheidenden Merkmale zeigen, für das sicherste Maafs ihrer inneren Ver-wandtschaft zu halten, so müssen wir eine solche ganz entschieden zwischen denDoleriten und den Diorit- und Labradorporphyren voraussetzen, deren mittleresspecilisches Gewicht bei Schwankungen zwischen 2,792 und 3,993 zu 2,894 an-genommen werden kann. Aber auch zwischen den Trachytporphyren und gewis-sen, zum Urgebirge gerechneten quarzführenden krystallinischen Massengesteinen las-sen sich ganz ähnliche Analogieen nachweisen, und somit ist mit grofser Wahr-scheinlichkeit zu erwarten, dass sich ein vollständiger Parallelismus zwischen sämmt-lichen Gliedern der plutonichen und der vulkanischen Gesteinsreihen, auf demWege vergleichender Untersuchung wird erkennen lassen. Sollten die Resultatediesen Voraussetzungen auch nicht ganz entsprechen, so werden analytischeArbeiten der Art doch immer dazu dienen, um durch die Beantwortung derwichtigen Frage: ob und welche Gränzen zwischen plutonischen und vulkani-schen Bildungen Statt finden, den dunkelsten Theil der Physik unsrer Erdedurch das Licht eines besseren Erkennens zu erhellen.