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Edre des schweizerischen Volkes unverträglich, ablehnenmüsse ").
Die Abwesenheit eines französischen Ministers bei dieserConferenz war der Gesandtschaft ungemein aufgefallen.Reinhard begab sich eilends zu Talleyrand und fand ihnwirklich in gereizter Stimmung, daß man diese Berathungohne seine Theilnahme angefangen habe. Der Ministererklärte, Frankreich werde von einem nur durch die vierMächte unterhandelten Resultate gar keine Notiz nehmen.Reinhard erwiederte, nicht nur die Mitwirkung Frankreichs selbst gewünscht, sondern auch ausdrücklich verlangt zuhaben. Er beeilte sich, mit seinen Mitgesandten, dieseSchwierigkeit aus dem Wege zu räumen, damit das ganzeFriedenswerk nicht an solchen Nebenumständen scheitere;und als ihnen schnell entsprochen ward, trat Talleyrand alsbald mit ihnen über die schweizerischen Angelegenheitenein und der von Ludwig XVIII. ernannte Herzog von Dal-berg nahm vom 30. November an an den BerathungenTheil >2).
Am nämlichen Tage erhielt der Repräsentant der beimi-schen Interessen, Aeerleder, Gehör. Derselbe hatte sichschon in anderweitigen Gesprächen überzeugt, daß die mei-sten Souveräne und Staatsmänner den retrograden Geistund das Benehmen Berns mißbilligten. Em Mann vonetwelcher Bedeutung und mit einem sehr berühmten Namenhatte ihm gesagt: »Eure Regierung wird angesehen wie diedes Königs Ferdinand von Spanien " >-); und der Herzog
11) Bericht der Gesandtschaft an die Tagsatzung; Protokoll des WienerCongresses, betreffend die Schweizer-Aiigelegcnheitrn; Hans vonReinhard , 297—302; von Tiliicr, l, 271 — 277.
12) HanS von Reinhard , 302—301.
13) Brief ZeerlederS an den Schultheißen von Wattenwyl, 21. Nov.1814, theilweise angeführt von Hrn. von Tillier, I-, 279, 280,