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ERGEBNISSE.
Endlich tritt Vesta als Caecilia auch zu Sancus-Diusfidius in ein unmittelbares Verhältnis. In dessen Heilig-thum stand ihre Bildsäule. 1 Und ein Schritt weiter scheintuns von hier zur praenestinischen Fortuna hinüberzuführen. 8Doch scheint es rathsamer, davor für jetzt stehen zu bleiben . 8
Mit einem Wort, wie die Götter selber, so drohen auchihre Mythen fortwährend in einander überzugehen. Dochgalt es, nicht bloss dieses Ineinanderüberfliessen zu zeigen,sondern zuvor getrennt ins Auge zu fassen, was auch ge-trennt ist, und so oft es seine getrennte selbstständigeExistenz verliert, eben so oft dieselbe wieder gewinnt. Esgilt überhaupt, die unterscheidenden Linien aufzusuchen undso viel als möglich festzuhalten, statt wie z. B. Zinzow ineiner übrigens gründlich gelehrten Schrift gethan, alle dieseGöttcrgestalten in einem wirren Durcheinander sich verlierenzu lassen.
Und wie insbesondere die Gründungsmythen von Prae-neste, Lanuvium, Cures zeigen: in den einzelnen Städtenund vollends in den verschiedenen Stämmen müssen dieMythen von den ersten Götterkönigen, die Sagen von denEltern der Stadtgründer verschieden gewesen sein.
ERGEBNISSE.
Am engsten war — das stellt die kritische Analyse derSagengeschichte heraus — Rom an Lavinium und Lau-rentum geknüpft. Und wie merkwürdig ist da die In-schrift aus Pompeji, die noch in den Zeiten des Kaisers
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den bösen Blick überhaupt, 0. Jahn in den Ber. d. k. sächs. G. d.W.VII. 1855 S. 28 ff.), sondern natursymbolischer Art, eine Bedeutung,die gewiss vielfach mitwirkte, wenn man in phallischen Symbolen zau-berabwehrenden Schutz suchte. Vgl. über diese Bedeutung des Phallus0. Jahn selbst a. a. 0. S. 68 ff., Preller, r. M. S. 104; 442.
1 S. o. S. 386 A. 4.
2 S. o. S. 401 A. 1. Dazu stimmt auch, dass Vesta mit dem KindJupiter auf den Armen soll dargestellt worden sein. S. o. S. 324.
8 Vgl. o. S. 401 A. 1.