Ig» ^ n. Blich. Drittes Capitel. !
Tag Dieselbe Nacht/ wie es Sitte war/ blieb daS Ariegs-
b^volk auf dem sieghaft behaupteten Schlachtfeld. Früham folgenden Tag war jeder auf. Voran zog DiebvldBaselwind; es folgten die erbeuteten Banner, die Mas.fen und Rüstungen der erschlagenen Großen; üuf allen !Angeflchtern glänzte Sieg, erworben durch Tugend,welche von unserm Gemüth abhängt, über Macht, welchedas Glück zuwirft. Unter diesen Gedanken zogen sie in !die Stadt Bern. Erlach , da er den väterlichen Ruhm ^der Befreyung des gemeinen Wesens erneuert, legte die .Vollgemalt nieder. Die von Bern und aus den Wald«sielten schwuren Eidgenossenschaft 8°); jene gaben diesensiebenhundert und fünfzig Pfund Pfennigs') und ersetztenihnen den Abgang und Schaden an Harnisch und Ros-sen 8-); sie waren, ihrer Heerden unbesorgt, und ohneDerkommniß um einigen Sold 8?), Bern zum Beystandaufgebrochen. Endlich wurde zu Bern verordnet, jähr- >sich diesen Tag mit Fahnen, Kreuz und Heiligchum zubegehen, den Armen aber eine Spende auszutheilen,um, nach der weisen Sitte der Alten, durch das aufge-frischte Andenken an Erlach und an die Streiter dieses i
so) Eidgenossen werden sie in den Urkunden der de. si und j
sr betitelt. Bisher hat man den Bundbrief nicht gefum 'den. Fast wahrscheinlich ist, daß von derselben Zeit an bis ^auf diesen Lag zwischen den Waldftctten und Bern der Bmid jnie wieder unterbrochen worden; daher mochte kommen, daß ^jene im I. 147s sich zu nichts andern, als zu Vertheidigungder Städte Bern und raupen verbunden geglaubt (Schil-ling, b. a.). Wenn izsr Bern Wider Zürich diente, ge-schah dieses wohl aus Mangel eines besondern Vertrags; undim I. iZ3s mögen künftige Eidgenossen der Schweizer nicht vorbehalten worden seyn.
si) Empfangschein der Landleute von Uri, Montagsvor Weihnacht, im I. iras.
sr) Lediglassung der Berner hierum durch die Landleutevon U., S. und UW.; Stanz, den r. Augstm. izas.
rz) Man sieht aus -v. «r, daß das Geld ihnen erst „vor Laupen „gelobt und geheißen worden."