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2/1825 (1825) Von dem Aufblühen der ewigen Bünde / durch Johann von Müller
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191
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Kriegs die Liebe des Vaterlandes zu erneuet» und Mach,eiferung ihrer Tugend anzuflammen.

Die erste That nach der Schlacht bey Laupen warwider Jordan von Durgistein84) (seine Burg lag in denklechtlandischen Hügeln), weil er auf ein falsches Gerüchtüber die Niederlage der Berner gefrohlockt, sie schössenihn tod, Vurgistein brachen sie 84k). Die Freunde dererschlagenen Baronen suchten Bern auszuhungern oderdurch Srreifereyen zu ermüden; die Berner führten ingeringen Schaaren zu Widerstand und Rache unermüdetkleinen Krieg. Arbeit giebt Kraftgefühl, in diesem be-sieht unser höchstes Vergnügen. Daher liebten die Jüng-linge von Bern die Waffenthat so, daß der Friede in dergroßen Fastenzeit ihnen unerträglich war; sie nanntenihn ihr Wochenbette. AIs der Schultheiß Johann vonDubenberg auszog zur Einnahme Hutwyls, eines Kibur-gischen Ortes, brannten die unter dem Roßbannervon solchem Eifer, daß als der Harst freyer Fußknechkeankam, die kleine Stadt schon eingenommen war. Hier-auf zogen sie wöchentlich nach Spiez , welche starke Burgdes Hauses Strattlingen in der angenehmsten Gegend andem Thuner See , der Schultheiß von Bubenberg un-längst gekauft 84«) und vermittelst eines Vertrags zu derStadt Dienst widmete 84 ä). Nach Spiez , weil rings-

Sein Bruder Konrad und seine Schwester Adelheid, ver-mahlt Rudolfen von Hallwyl, sind in der KönigsfelderUrkunde um Rüterswyl 122 s.

«4i>) Wyffli von Bern erschoß Herrn Jordan; Rebmann.

«4c) 1338 ; Von Hannsen von Strattlingen, der diese Burg seitzwey Jahren Werner Münzer'n, seinem Schwiegersöhne,Lorenz'en Münzer dessen Bruder und Burkarden von Benn-wyl, ihrem Schwager, verpfändet hatte; jetzt nachdem seinSohn gestorben, verkaufte er sie.

Vertrag des Raths und der Aweyhundert undder Bürger gemeinlich der Stadt Bern , mitHerrn Johann von Bubenberg, Ritter, ihrem Schult-

Verfolg desKriegs.

1Z40.