IA2 n. Buch. DrittesCapitel.
herum keine Zufuhr gestattet wurde, brachten ihnen diiLandleute von Oberhasli und Unterwaiden Korn von deitMarkten ju Lucern und jenseit der Grimsel oder desSusten 8;). Damit es von ihnen sicher geschehe, wurdezwischen den Gotteshausleuten von Jnterlachen uudLandleuten von Unkerwalden von den Schweizern eineUebereinkunst vermittelt 8 6).
Auf der andern Seite thaten vierzig Laupener einenStreifzug auf die Freyburger; es geschah, daß der er-stern zwey und zwanzig erschlagen wurden. Als Erlachdieses hörte, beschloß er die Blutrache dieser tapfernMänner, auf daß dem Feind der Muth nicht steige. Erhatte eine alles unterwerfende Seelenkraft und unveran-derliches Gluck, alle Bürger folgten ihm; das Herz desVolks ist in der Hand großer Männer. Freudig waff-nete die Jugend; niemand wußte, wohin oder wozu Er-lach sie führen wolle; an dem Rüstungstag ließ er dieThore schließen; bey Nacht brach er auf und gieng überdie Sense mit einem Roßbanner uud mit zwey Fußban-nern. In den Wald aus dem Schönenberg unweit Frey«bürg steckte er einen Hinterhalt, welchem er verbot ehervon seiner'Stelle zu weichen, als wenn er sein Schwertschwinge; hierauf zog er an die Stadt hinab. Vor demWald auf dem Berg war eine Pferdeweide; diese locke
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heißen; besiegelt auch von dem ehrbaren geistlichen Mamt ""Bruder Diebold dem Leutpriester; Morndes nach T. Mich»«elis rzzg. (im Schiveizer. ^Museum): daß er diesen Krieg k?aus mit seiner Burg und Beste Spie;, deren Leuten undGut, ihnen wider ihre Feinde behalfen sey. Neun Bürgen xgdes Schadens: jener vo» Äramburg, Loren; Münzer, Giesemstein der Stadt Schreiber, Bertschi der Wirth u. a.
LS) Man weiß es nicht eigentlich. Letzterer Paß ist nach Uri,jener nach Wallis .
Lk) Thadiguug r. 340 . Es ist von UW. der Theil ob demWald. Junker Johann von Attinghauscn, Freyherr, Land-amman» von Uri, erster Zeuge.