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2/1825 (1825) Von dem Aufblühen der ewigen Bünde / durch Johann von Müller
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198
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,98 II. Buch. Drittes Capitel.

Sibenkhal, daß er ohne Bedenken wider den Herrn vonWeißenburg, Bürger zu Bern , alten Groll übte. DasLand Sibenkhal war meist im Schirm der Grafen vonGreyerz, aber die Höfe und Schlösser im Besitz der Her-ren von Bubenberg, von Strettlingen, von Tübingen ,von Weißenburg und anderer, von deren Vorältern fieerbauet und angelegt worden.

iZ4a Graf Peter von Greyerz (mit ihm der Herr von Ra-Laubekstal- xgn und Perer Herr von Thurn zu Gefielen? °4)) zog aufden von Weißenburg ; desselben Fehde focht im Namender Stadt Bern Peter Wendschaz, Venncr. Wenn manSibenkhal heraufkommt, schießt rechts hervor die Lau-bekstalde und verursachet einen steilen engen Paß.

Die Mannschaft halte sich zerstreuet um Vieh zu erbeu-ten; hiefür wurde sie durch die Waffen des Feindes baldgehörig bestraft. Als Peter Wendschaz umringt undübermannt wurde, gedachte er nicht seiner eigenen Noth,sondern sorgte für der Stadt Banner, welches die Bürgerseiner Hand anvertraut hatten- Als er nach verzwei«selten, Widerstand sank, raffte er durch die letzte Lebens-kraft sich auf, und schleuderte das Banner über denFeind hinaus. Er starb getröstet; von den Dernernwurde das Banner traurig in die Stadt gebracht. ImSibenkhal wurden durch Zusammenstimmung der Land-leute, welche für ihre Rechte mit Weißenburg hielten'^),

(Wittwe 1Z44) war Cath. von Weißenburg . Von den ftrhenrechten s. andere Noten.

104) Steriler, 1345. Da er unter den Feinden Berns war,wurde damals mir ihm um Friede gehandelt. Von demPeter, welcher 1295 bey Lenk die Schlacht verlor, ist er ohneZweifel verschieden. Raron trug von Greyerz Mannenbergzu Leben.

105) Stalden, Prvvincialwort für solche Anhöhen (mit Hastden dasselbe; des Wohllautes wegen istLaubekst. fnrLaubeks-Halde).

iv«) Darum siegelt in ihrem Namen Weißenburg - Das