II. Buch. Drittes Capitel-
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mehrmals verwaltet, und nie weder sich noch die Sein!«gen oder seine Burgen den öffentlichen Gefahren entzogen,brachten seine Feinde seinen Mitbürgern bey, „der„Schultheiß von Bubenberg regiere mit angestammtem„Stolz; er empfange sie wie ein Fürst und nehme sich„keiner Sache an ohne Geschenk- ^ Es war und bliebin seinem Hause die alte Sitte, ohne Parteykunst nochWolksschmeicheley die mit Hülfe der Vorfahren gegrün-dete Stadt nach dem großen Sinn der Voralcern zu re-gieren ^6). Desto leichter geschah, daß Johann vonBubenberg, nach dem Schicksal der vornehmsten Vor-steher in den alten Republiken, mit seinen besten Freun-den auf hundert Jahr und einen Tag aus der Stadt ver-trieben wurde. Don dem an lebte der Altschultheiß aufBubenberg, seinem Skammhause; sein ältester Sohn Jo-hann, auf dem Schloß der neuerworbenen großen Frcy-herrschaft Spiez - Heinrich von Bubenberg empfieng vonFranz, Grafen zu Greyerj, das Bmglehen von M»n-mnberg'").
Nach vierzehn Jahren, als der Neid, weniger wach-sam, die Bürger ihrem Gefühl überließ, wurden sieLurch die Dergleichung seiner und folgender Verwaltun-gen billiger. Es ist an der Stadtchronik'"), „bet
Anshelm bemerkt es.'
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,zx) Es ist nun Ton, die im Jahr 1421 auf des Rathesfehl von dem Stadtschreiber Justinger „aus den alten Dü-„ehern und Chroniken und Unterweisung alter Leute" zusam-mengetragene Chronik auf das äußerste zu verachten. Snbraucht in den alten Geschichten- wo sie durch dcVerfassersgeringe Kenntniß der Urkunden meist unzuverlässig ist und nurhie Ueberlieferungen erzählt, Berichtigung. Aber noch kaiulich mir nicht vorstellen, wie dieser iStadtschreiber unter dc»Augen des Rathes, wo die Enkel Johanns von Bubenbergund Rudolfs von Erlach und ihrer Freunde und Gegner säße»,hatte dürfen, können, und wollen, über so neue, stadtk»»-dige Begebenheiten, welche die ailerberühmtesten Männer und