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2/1825 (1825) Von dem Aufblühen der ewigen Bünde / durch Johann von Müller
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208
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208 II. Buch. Drittes Capitel.

Johann sein Sohn in die Schultheißenwürde ein.gesetzt

Tod Erlachs. Rudolf Saffian von Erlach, Ritter, Befreyer desgemeinen Wesens, lebte bis in ein sehr hohes Alter stillin der unschuldigen Landluff auf Nichenbach in einer ein.samen lieblich heimischen Gegend unweit Bern an derAare, wo auch sein Vater gewohnt hatte. Die Schult,heißenwürde hat er nie v.erwaltet, in den letzten Kriegenentweder nicht, oder in der Zahl der andern Ritter '4°)gestritten; weil er sowohl der Großen Eifersucht, alsdes Volks Wankelmuih kannte'4Von ElisabethRych, seiner Gemahlin, hatte er zwey Söhne und eineTochter. Sein ältester Sohn Rudolf heirakhete nach-mals Lucia, Tochter Peters von Krauchthal '4-), Herimzu Jagistorf '4 3 ); sein anderer Sohn, Ulrich, heirakheteAnna von Stretklingen, und wurde durch Wakthernvon Kien zum Erben eingesetzt'44), Margarekha miteiner Ehesteuer von achthundert Pfund -heiralhete den

i3s) Vertrieben wurde er 1350, i 3«4 wieder eingesetzt; Ur-kunde iZ 6 s: Ulrich von Bubenberg, Edelknecht, Schult-heiß: Hiebey waren myn Vater Johann von Bubenberg,Ritter; Konrad von Holz, Hanns von Dießbach.

i 4 ») Z. B. vor Zürich 1352; Tschudi.

141) Man weiß nicht, mit welchen Augen er den Fall Buben-bergs gesehen.

142 ) Rudolfs von Erlach letzter Wille 1404.

14z) Bekenntniß, daß die Erlach um das Mannlehenzu Jagistorf dem Krauchthal pflichtig sind, > 383 . DieserPeter von Kr. war Sohn Peters und Enkel Gerhards, irwhatte zu Jagistorf Junker Vrieso, des langen Vrieso Sohnan Krauchthal ein Gut verkauft; im I. 1329 hatte Peter,Sohn Gerhards, von den Freyherren zu Thorberg dasselbezu Lehen empfangen.

144) Urkunde vor dem Großwebel, 1373. Ulrich und seinebeyde Kinder starben ohne Erben; s. seines BrudersVcrkommniß mit seiner Wittwe, 1334.