Einundvierzigstes Kapitel.
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welches sich zwischen die verschiedenen beweglichen Organeeinschiebt oder stehende und bewegliche Flüssigkeiten einschliesst.
Die zweite Art der Umformung des ursprünglichen Gewebesführt zu zwei Arten von niederem Gewebe, welche mehr demthierischen Organismus zugehüren, nämlich zu dem Muskel- undNervengewebe. Die Veränderung besteht hier in einer Verbindungdes ursprünglichen Gewebes mit einem besonderen organischenElement, das halb hart und ausserordentlich lebendig ist; jeneswird Fibrine und dieses Neurine genannt.
Hier ist die Umgestaltung des ursprünglichen Elementes sobedeutend, dass sie bei den höheren Organismen schwer zu erkennenist; indess lässt die durch die vergleichende Anatomie geboteneReihe der Analogieen keinen Zweifel an der Wirklichkeit dieserVerfassung.
Untersucht man die llaupt-Untereintheiiung nach muskulösemund nervösem Gewebe, so erhält man die gleichwerthige, sehr ver-vollkomumete der anfänglichen Eintheilung, die von Eichat her-rührt, als er bei beiden das unterschied, was bei dem Menschenzum thierischen und zum organischen Lehen gehört. Dieser Eigen-thiimlichkeit muss die der allgemeinen Lage substituirt werden, undzwar in einer dauernden Beziehung zu einer Modifikation der Struk-tur selbst, die mehr oder weniger hervortritt, aber immer empfundenwird. Die vergleichende Untersuchung zeigt in der That, dass dieOrganisation des Gewebes sich um so mehr besondert und erhebt, jetiefer es zwischen der inneren und äusseren Oberfläche der thieri-schen Umhüllung gelegen ist. Daraus ergiebt sich die Eintheilungdieser Arten in üusserliche und innerliche. Diese Eintheilung istwichtiger für das Nervensystem, welches zunächst nach Art vonFäden, dann nach Art von Ganglien gebildet ist und bald eineäussere Vorrichtung hat, bald nicht.
Ich würde die Grenzen dieses Werkes überschreiten, wenn ichdarlegen wollte, nach welchen Grundsätzen vernünftiger Weise vondiesem Studium übergegangen werden muss zu dem der Parenchyme,von diesem zur Lehre von den Organen, und endlich zu dem Studiumder Vorrichtungen, dem letzten Stück der anatomischen Synthese.Ich habe aber noch die Grenzen zu betrachten, welche die Wissen-