38o Bergwerkömasch inen.
Werke gehen muß, wenn die Maschine auch dann nochdie erforderliche Wirkung leisten soll. Und überhauptlaufen die meisten Vortheile bey der Anordnung einerMaschine darauf hinaus, daß man mit der geringsten-Kraft den größten Effekt zu erhalten sucht. Zur Er-reichung dieser Vollkommenheit richtet man darnach auchdie Wahl und Zusammenordmmg der dazn Nöthigenmechanischen Potenzen, die Bewegung derMaschine, und das Verhältniß der Kraft zurLast ein. Aus der Absicht der Maschine-^ aus demLokale und den Vcrmögrneumständen des Erbauers er-gibt sich übrigens, ob eine mechanische Potenz schonzu der Absicht hinreichend sey, .oder ob-eine einfacheMaschine mehrmals angewendet werden muß , oder obmehrere einfache Vlaschincn gehörig zufammmgesetzr wer-den müssen ; s. e i n fa ch e isti a s ch i n e n.
Sehr unangenehm und nachthcilig ist es, wenndie Vermögeneumstündc auf die Erbauung der MaschineEinfluß haben. Dadurch werden öfters die Hände ge-bunden, und unmöglich .kann dann die Maschine dieVortheile auf die Dauer mit sich führen, die man davonzu erwarten berechtigt ist. Zuweilen ist man nicht ein-mal im Stande, bie gehörigen Kosten auf die Hälft»Vorrichtungen, z. B. auf die Vorrichtungen zur Her-beyleitung der nöthigen Aufschlagwasser,; zu verwenden;wie kann man dann wohl den bestmöglichsten Ruhen vonder Maschine erwarten?
Gesetzt, eine gewisse Grube hab« zum Umtriebe ih-res zu erbauenden Kunstgezeuges kein Wasser in derNähe. Einige 50 Lachter von ihr in einem Thale fließeein lebendiger Bach, der zu eben der Zeit eine hiniäng-liche Menge Wasser mit sich führt, und auch in trock-nen Zeiten nicht ganz leer ist. Die Wasser dieses Ba-ches wären nun die einzigen^ dlc man zu obigem Zweck«benutzen könnte. Um aber von ihnen für die Kunstge»zcuge"den bestmöglichsten -Gebrauch machen zu können,so müßten sie oben in ziemlich weiter Entfernung ge-faßt, am Gehänge auf einige ivo Lachcrr in Graben