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Dampfschi fft.
dem Krummzapfen der Sckaufelradswelle eben so ver-bunden seyn, wie die Kurbel eines Kunstrade« mit dersogenannten Korbstange oder wie die Kurbel eines ge-meinen Spinnrades mit dem Knechte. Wenn also jeneStange sich auf- und niedcrbewegt, so dreht sie die Kur-bel der Schaufelradswelle, folglich auch die Welle unddas Rad selbst herum.
Ein Dampfschiff, welche« von Glasgow her-stammend anfangs unter dem Namen A rgy lc, hernachunter dem Namen Themse , auf dem Themseflusse sichbcfinder, und für die Fahrt zwischen London und Mar-gate bestimmt ist, gilt für einen trefflichen Segler. E«ist ausschließlich dem Dienste der Reisenden gewidmet;daher ist auch für diesen Zweck sein Inneres auf dasBequemste eingerichtet. Man versickert, dieses Schiffhabe im Laufe des Jahre« feinen Eigenthümern nichtnur die 2500 Pfund Sterlinge, welche es gekostet hatte,vollständig zurückbezahlr, sondern die Eigenthümer hät-ten es der Londner Gesellschaft für 3000 Pfund Ster-linge, also um 500 Pfund Sterlinge höher verkauft,als dessen ursprünglicher Werth war.
Von zwey Zimmern oder Kabinettern befindet sichdas eine, wo ein geringeres Fahrgeld gefordert wird,auf der Vorderseite ; das andere, wofür man mehr zahlt,ist auf der Hinterseire. Zwischen beyden steht die Dampf-maschine. Das hintere Kabinett ist zierlich ausge-schmückt, mit Scharlachruch tapeziert, mit modernenSophas, Stühlen, Spiegeln und flandrischen Tep,pichen versehen. Sogar eine kleine Büchersammlungvon auserlesenen Büchern befindet sich darin.
Die Dampfmaschine nimmt die Mitte des Schiffs«in. Der Siedkcffel befindet sich auf der rechten Seite;Cylinder und Schwungflügel bilden das Gegengewichtauf der linken. Die Stärke der Maschine wird derStarke von 14 Pferden gleich geschätzt. Die Kraft Ei-nes Pferdes ist die convcntionclle Einheit, welche fürdie> Wirkung der Kraft dieser Maschine angenommenwird, und die Kostenberechnung ihres Baues beträgt
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