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Elektrisirmaschine
Mühe , die Scheibcnmaschinen zu verbessern. Schonim Jahr 1789 kam durch ihn eine neue Art vonRribzeugen anS Licht. Die sonst gewöhnlichen Reib»zeuge, welche aus einer mit Pferdehaaren bedecktenund mit Leder überzogenen metallenen Platte bestan-den, hatten den Fehler, daß ein Theil der elektrischenMaterie in das Reibzeug wieder zurückströmte. DieErfahrung selbst lehrte, daß der Rückgang der Elek,tricität in das Kissen durch den gewöhnlich ange-brachten Wachstaffet nicht verhindert wurde, indemman im Dunkeln einen sehr großen Theil zurückströ-men sah. Und aus dem Grunde läßt Herr vanMa rum die Scheibe an Taffet reiben, der durchein mit Sammet überzogenes Holz an das Glas an-gedrückt wird. Dabei fand er als das einzige Mittelgegen das Zurückströmen der Elcktn'cität das Auftra-gen des Amalgames auf den Taffet, und zwar ineiner so dünnen Lage, daß eS durchs Reiben nichtbis an den vordern Theil, den die Scheibe bei ihremUmlaufe verläßt, fortgeführt wird. Nach vielenVersuchen gelang ihm folgendes Verfahren am besten.Auf die Stelle des Taffete, worauf das Amalgamakommen soll, wird mittelst eines Pinsels ein dickerFirniß aus Mastix in Terpentinöl aufgelöst gestri-chen, und durch ein feines Sieb das KienmayerscheAmalgama darauf gestreut, bis der Firniß ganz be-deckt ist. Nach ein Paar Tagen, wenn-er ganz trok-ken geworden ist, wird das Stück Taffet mit einemLappen abgerieben, hierauf mit einem Polirstahlc ge,glättet, und zuletzt etwas Baumöl mit dem Fingerdarüber gestrichen. Noch blieb hierbei der Fehler zu-rück, daß sich der Taffet runzelte, und daß er sehrviele Elektricität in die Falten zurückströmen ließ.Diesem Fehler half aber Herr van Marum auffolgende Art ab. Er spannte den Taffet, welchermit seidenen Fäden befestigt wird, auf der Platte inden darin befindlichen Löchern mittelst der seidenen Fä-den so aus, daß er ganz gleichförmig anschloß, wo-