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Fuhrwerke
jenen ist die Menge der Berührungspunkte mit der Flä,che, worauf das Fuhrwerk geht, am geringsten, folg-lich sind da der Hindernisse am wenigsten und die Bewe-gung ist am leichtesten. Wenn der Schlitten auf ge-frornem Schnee oder Eis geht, dann ist er allerdings demKarren oder Wagen vorzuziehen.
2) Hohe Räder haben immer vor niedrigen denVorzug. Sie überwinden leichter jeden gefundenen Wi-derstand, sie sinken und schneiden nie so tief in weichenund nachgiebigen Boden ein, und übertragen mehr, weilsie flacher sind und weniger Krümmung haben. DieFriktion ist bei ihnen geringer, folglich auch die Bewe-gung leichter und für die bewegende Kraft zuträglicher.
3) Ueber 3i französ. Fuß darf jedoch die Größedes Halbmessers der Räder nicht betragen. Denn sinddir Räder viel höher, so geht die Richtung des Zugeszu sehr von oben nach unten zu, welches für die Zug-thiere, wegen ihrer geringern Brusthöhe, Beschwerlich-keiten verursacht.
4) Kleine und niedrige Räder sind für die Fuhr-werke sehr schädlich. Sie verschlingen viele Kraft, underschweren den Zug der Thiere außerordentlich.
5) In vielen Fällen sind Fuhrwerke mit vier Rä-dern besser als mir zweien. Auf vier Räder wird dieLast gleichförmiger vertheilt, und eine leichtere und siche-rere Bewegung ist die Folge davon.
6) Bei allen vierräderigen Fuhrwerken sollten ei-gentlich die vordem Räder nie kleiner seyn, als die Hin-tern. Die Zugthiere würden dann nicht so sehr durcheine unnütze Verschwendung der Kraft geschwächt, dieBewegung würde leichter, gleichförmiger und in jederRücksicht viel vortheilhafter. Die unmäßigen Stößebei dem plötzlichen Einsinken der kleinen Räder in Ver-tiefungen, nebst der noch weit schädlichern und unver-meidlichen Friktion, würden alsdann auch vermieden,und so Menschen und Vieh vor einer unnützen Last be-wahrt. Bei Kutschen und Reisewagen allerlei Gepäckeund Koffer auf den vordem Theil des Wagens zu laden,