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Gerinne
Schaufeln gestoßen hat, zugleich mit der Geschwindig-keit des Rades abfließen, damit das Rad nicht von demabgematteten Wasser in seinem Laufe aufgehalten werde.Man braucht also nur noch den Waffcrsiand über demFachbaume in Erwägung zu ziehen, dessen Wirkung demRade die erforderliche Kraft gibt. Da stnd nun zweiFalle möglich: entweder hgt der Wasstrstand über demFachbaume gar kein Druckwasscr zu heben, wie bei ei-nem Wasserstandr von ih Zoll bis 2 Fuß geschieht; oderman kann das Wasser durch die Schütze noch weit höhertreiben, ohne doch zu wenig Wasser auf das Rad stür-zcn zu lassen. Im ersten Falle nimmt man j von derganzen Wasserstandshöhe an; im andern Falle abernimmt man ß von der Schutzöffnung und rechnet es zudem über der Schutzöffnung noch stehenden sogenanntenDruckwasser. Daraus erhält man denn die mittlere Ge,schwindigkeir, welche man in der angeführten Silbcr-schlagschcn Tabelle zugleich mit der Wirkung des Stoßesauf einen Quadratfuß entdeckt. Dividirt man nun mitdiesem gefundenen Stoße die berechnete lebendige Kraft,so meldet der Quotient, wie viel Quadratfuß die Schau-fel enthalten oder wie groß sie seyn müsse, um das Radniit der erforderlichen Gewalt und mit Nachdruck imGange zu erhalten.
Nun ist bekannt, daß die Breite des Gerinnes sichnach der Länge der Radfchaufcln richten muß; aberauch die Breite der Schaufeln ist nicht willkührlich.DeNn soll die Schaufel den ganzen Stoß des Was-sers empfangen, so muß sie auch ganz mit Wasserbedeckt werden. Sie muß daher die völlige Breite desFachbaum - Wassers haben; und so dick der Wasser-strahl ist, so breit muß auch die Schaufel seyn. DieLänge erhält man, wenn der vorher gefundene Flä-cheninhalt mit der Breite dividirt wird.
Es ist demnach bei jeder Angabe eines unterschlach-tigen Gerinnes eine doppelte Arbeit nöthig. Erst mußman das Flächenmaß der Schaufel bestimmen, unddann die Abstechung des Gerinnes selbst verrichten. Ge-