Band 
Zweiter Theil. E-J.
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Gerinne

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j. B. sey die mittlere Geschwindigkeit il' 6" in ci.ner Sekunde. Davon j = 3' io". Das dieserGeschwindigkeit zukommende Gefalle ist nach derTabelle 2.' 11", statt dessen man füglich 3' annch,men kann. Der Sicherheit wegen nehmen dieMühlenbaucr gemeiniglich 6" zum Gefälle einesjeden Untergerinnes an. Dieses Gefälle trägt manvon d nach b, und zieht die schräge Linie ad, alsdie Bodenlinie des Untergerinnes.

4. Weil unter d der Fachbaum zu liegen kömmt, soträgt man von d nach e den Wasserstand über demFachbaume, und von d nach 5 die Oeffnung desSchutzes, nach Maßgabe der Schaufclbreite; fezeigt dann die Höhe des Druckwasscrs an.

5. Die nach Beschaffenheit der Umstände nöthigeLänge des Vordergerinnes, welche möglichst abzu,kürzen ist, trägt man von b nach g, und zieht dieLinie dg, als die Lage des Grundbodens, des Her-des, oder des Vor, und Odergerinnes.

6. Die Höhe der Seitenwände richtet sich allemalnach der wahrgenommenen größten Höhe des Ober-und Unterwassers.

Jetzt ist es nöthig, den Grundriß zu diesem Ge,rinne zu machen. Man muß in der Absicht die Breiteder Stirn des Wasserrades, den Durchmesser desselben,die erforderliche Wasserconsumtion und die Geschwindig,keil des Stromes angeben. Alsdann zieht man, Fig. 8.Taf. VIII., die Linie ab, und nimmt auf derselben einenwillkührlichen Punkt an, z. B. in c, über welchen derMittelpunkt des Rades zu stehen kommen soll. Aus csteckt man in e und f mit der halben Stirnbrcite diePunkte es ab, und den Halbmesser des Rades trägtman in a und d. Nun bemerkt man von d bis g dennöthigen Abstand des Schutzgerüstes von dem Rade,und zieht be und if mit ab parallel. Damit das Was.ser hinter der Axe des Rades sogleich wegfalle, so läßtman die Linie ek und fl willkührlich aus einander lau«fen; denn das Untergerinne muß sich in kl erweitern.