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Gewicht
Kraft der Schwere --- f; alsdann hat man P = f. M.Hieraus folgt also, daß sich die Gewichte zweier verschie-dener Körper zu einander verhalten, wie die bewegendenKräfte, folglich auch wie die Massen. Gesetzt, m seydie Menge der Materie eines andern Körpers und p feinGewicht; so ist auch p = f. m. Man hat demnachP ; p = M . f : m . f = M ; m.
Verschiedene Körper von einerlei Umfange habennicht einerlei Gewicht, wie die Erfahrung lehrt. Dar-aus kann man denn schließen, daß diejenigen Körper,weiche bei gleichem Umfange ein größeres Gewicht be-sitzen, als andere, auch mehr Materie, mithin auch grö,ßere Dichtigkeit als diese haben müssen. Man theilt da-her die Körper in Körper schwererer Art und inKörper leichterer Art ein. Jene sind diejenigen,welche bei einerlei Umfange mehr, und diese, welche we-niger Materie enthalten. Es bestimmen also auch dieGewichte der Körper die Menge der materiellen Theile ineinem bestimmten Raume.
Wenn das Gewicht eines Körpers gehörig angege-ben werden soll, so muß man das Gewicht des einen Kör-pers zur Einheit annehmen und alsdann verglcichungs«weift untersuchen, welcher Körper schwerer und welcherleichter ist, weil das Gewicht eines Körpers an sich nichtbestimmt werden kann. Im gemeinen Leben pflegt mandie zur Einheit angenommene Größe des Drucks einesKörpers selbst Gewicht zu nennen, wie z. B. Pfund,Ccntner, Loth u. s. w. Werkzeuge, dieses Gewicht zuerforschen, sind die Wagen, die ich in einem eignenArtikel abhandeln werde.
Betrachtet man die bestimmte Größe des Druckseines Körpers gegen das, was ihn unterstützt, ohne auffeinen Umfang Rücksicht zu nehmen, so nennt man diesenDruck das absolute Gewicht des Körpers. Ver-gleicht man hingegen die absoluten Gewichte zweier Kör-per mit einander in Ansehung eines bestimmten Volu,mens, welches jbeide Körper einnehmen, so erhält man