Gewicht
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ßer Acht lassen darf. Sind diese Körper mit nochleichtern Stoffen, als mit der gemeinen Luft, z. B.mit brennbarer Luft gefüllt, so können sie ihr absolu-tes Gewicht wohl ganz verlieren, ja sogar in der freienLuft in die Höhe steigen und beträchtliche Lasten mitsich nehmen; s. A er osta t.
In einem andern Verstände wird das Gewichtunter die bewegenden Kräfte der Maschinen gerechnet,und der Last, die man als der Bewegung widerstehendbetrachtet, entgegengesetzt. Ein gewisser Körper näm-lich, entweder ein lebendiger oder ein lebloser, stellt die,ses Gewicht vor und treibt die Maschine durch sein Be-streben , von einer Höhe frei herabzufallen, herum. Aufdiese Art wirken die Gewichte nur durch NiederwärtS-bewegen, wozu sie einen großen Raum oder öfteres Auf-ziehen erfordern, wenn sie mehrere Zeit hindurch inWirksamkeit seyn sollen. Man kann sie deswegen nurda mit Vortheil gebrauchen, wo die bewegende Kraftsehr langsam, oder nicht weit sinken darf, z. B. beiUhren, Gegengewichten u. s. w. Sie wirken aber dochimmer mit gleicher Stärke in die Maschine, diese magruhen, sich schnell oder langsam bewegen. Die Gewich-te gehören also zu den beständigen Kräften, wes-halb sie auch zum Maße aller andern Kräfte dienen,welche die Mechanik betrachtet, und die man sich alsDruck, Zug oder Stoß vorstellt.
Die Absicht der meisten Maschinen ist, einer klei,nen Kraft ein Vermögen zur Ueberwindung eines großenWiderstandes zu geben. Dieses erhalten sie durch dieso viel geschwindere Bewegung, welche man ihnen er-theilt; und sie müssen einen so viel größer» Weg durch-laufen , je geringer ihr Verhältniß an sich selbst gegenden Widerstand ist. Wollte man nun bei gewissen Ma-schinen, an welchen durch eine kleine Kraft große Lastenin Bewegung gesetzt werden sollen, Gewichte anwenden,so müßte man diesen Gewichten einen Raum verschaffen,in welchen sie ihre Bewegung lange fortsetzen könnten.Da sie aber nur in der perpendikular niederwärts gehen.