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Gradirwcrk
von Anlegung, Verbesserung und zweckmäßiger Ver-waltung der Ealzwerke. 2 Theile. Gießen i?8i. 4.
K. Chr. Langsdorf's mechanische und hydrodynami«^ sche Untersuchungen, nebst vollständiger Anwendungauf das Maschinenwesen bei Salzwerken. Alrenburg1782. 4.
K. Chr. Langsdorf, Bemerkung über'den Gebrauchdes Werkstempcls und der Lcckschaufeln auf Salzwerken;in den Actis Academ. Elect. Mogunt., quae Erfurliest, ad an. 1784. 1785. 4.
St. Chr. Langsdorf's vollständige auf Theorie undErfahrung gegründete Anleitung zur Ealzwerkskundr.5 Thle. Altenbueg 1784 — 1796. 4.
Sammlung praktischer Bemerkungen und einzelner zerstreu«ter Abhandlungen für Freunde der Salzwerkskunde,gemeinschaftlich abgefaßt von I. W. und K. Cdr.Langsdorf. St. i. Altenburg 1785. St. 2. AI.tenburg 1788. gr. 8.
F. L. von Cancri», Entwurf der Salzwerkskunde.3. Thle. Frankfurt a. M. 1788 —1789. 8.
Des Hrn. von Haller's Bemerkungen über Schwel,zerische Ealzwerke, mit nutzbaren allgemeinen Anwcn«düngen auf die gesammteSalzwerkskunde; durchgesehen,berichtigt und mit vielen Zusätzen herausgegeben von K-Chr. Langsdorf. Frankfurt u. Lcipz. 1789- 8-
I. W. C. Trampel, Beitrag zur Verbesserung der Salz.werke. Heft l. 2. Eötlingen 1794. 8.
C. L. Stieglitz , Encyclopädie der bürgerlichen Bau«kunst. Th. IV. Leipzig 1797. 8. S. 479 f.
3- Baader's neue Vorschläge und Erfindungen zurVerbesserung der Wasserkünste beim Bergbau und Sali«nenwesen. Baireuth 1800. 4.
(Ich habe hier blos diejenigen Schriften aufgeführt,worin die Gradirmaschinen im Allgemeinen mit abgehandeltwerden; denn Bücher» welche einzelne Ealzwerke beschreiben,und solche, worin man der Gradirmaschinen nicht viel mehrals dem Namen nach gedenkt, gehören nickt hierher.)
Gradirwerk. Mit diesem Namen bezeichnetman auf Salzwerken die ganze Anstalt, wodurch dasSaljwasscr oder die Soole vor dem Sieden ine Engegebracht wird, d. h. die wässerigen Theile der Soole ver»stüchtigt werden. In dem vorhergehenden Artikel Gra-dirmaschinen habe ich nicht blos gezeigt, was man