Gradirwcrk
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a) Gibt man dem Rade eine Geschwindigkeit von64 Fuß in einer Sekunde, so brauche das ganzeRad, dessen Umfang im Theilriß 504 Fuß großist, beinahe 6 Sekunden zu einer Umdrehung, esmacht mithin in einer Minute 10 Revolutionen.
b) Die zu berechnende Wassersäule hat zur Höhe et-wa 134 Fuß, und zur Grundfläche r \, folglichzum kubischen Inhalte 3 T ’ 7 Kubikfuß, wovon dasGewicht 216 Pfund beträgt. Nimmt man nundie Kurbel der Regel gemäß i Fuß hoch, so ist diean der Warze anzubringende Last, ohne Rücksichtauf die Friktion am Wellzapfen, — 8.216 — 1728Pfund.
c) Das Gewicht des Rades sey ungefähr — 1750Pfund, das Gewicht des Wassers in sämmtlichenSchaufeln etwa halb so groß als die berechneten216 Pf. oder — 300 Pfund, der Gegendruck derLast — 1728 Pfund, mithin der gesammle Druckauf den Wellzapfen des Rades etwa — 4ooo Pf.,und die daher rührende Friktion — 1333 Pfund.Wenn demnach der Halbmesser der Zapfen — fFuß beträgt, so ist an der Warze ein Gewicht— —p f ober etwa von 267 Pfund mit der Frik,tion am Wellzapfen im Gleichgewicht,ck) Dieses Gewicht von der vorhin berechneten Last1728 abgezogen, läßt noch 146i als die wahreLast übrig, die man noch an der Warze anhängenkann.
e) Das Gewicht von 1461 Pfund sehe man nun alsdie Gewalt der Stangcnkunst an.
f) Man sucht alsdann sowohl die von dem Gewichtedes ganzen Gestänges, als auch die von der Gewaltherrührende Friktion der Gesiangzapfen. DiesesGestänggcwicht ist Nr. 3 angegeben. Da näm,lich die ganze Stangcnleicung 2000 Fuß weit ge-führt werden muß, so ruht sie überhaupt aufoder, wenn man die Entfernungen der letzten Kunst-böcke von einander nur 20 Fuß groß nimmt, auf