Gradirwcrk
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bäude nöthig hat. Man thut daher besser, die vorher,gehende Art der Soolenleitung zu wählen.
4) Wenn das erste Gradirhaus nahe an dem Brun,nen liegt, so kann man die Soole gleich aus diesemBrunnen in den obern Soolenkasten des Hauses durchein vereinbartes Saug - und Druckwerk emporheben las-sen. Diese Soolenleitung ist die kürzeste und wohlfeilste.
Jetzt komme ich auf die Soolenleitung von einemGradirbaue bis zum andern. Diese ist auf zweierleiArt verschieben.
1 ) Man ist im Stande, die Soole in einem undeben demselben Gradirbaue von einer Abtheilung bis zurandern, deren jede einen Fall ausmacht, fortzuleiten.Man bringt nämlich erst die Soole in den obern Soolen-kastcn der ersten Abtheilung. Hat sie bann durch dieDornwände in das Bassin den ersten Fall gethan, sowird sie durch besondere Rcpetirpumpen wieder indie Höhe gebracht, um diesen Fall noch einmal zu thunund eine gewisse Löthigkeit zu erhalten. Nun zieht mandieselbe Soole durch Pumpen, wozu eben diese Repetir-pumpen gebraucht werden können, in die andere Abthei-lung über, da sie denn in den obern Soolenkasten derandern Abtheilung kömmt und den zweiten Fall thut.Dieses Ucberziehen wird so viclmal wiederholt, als indem Gradirbaue Abtheilungen angebracht sind.
2) Die Soole kann auch von einem ganzen Gra-dirbauc auf einen andern geleitet werden. Wenn von ei-nem Baue bis zu dem andern genug natürlicher Fall vor,Handen ist, so läßt man die Soole durch eine Röhrcnlci-tung aus dem untern Bassin deö einen Gradirhaufts inden obern Soolenkasten des folgenden Gradirbaueö fallen.Man kann aber auch die gradirle Soole aus demersten Haufe in eine Cisterne neben dem folgendenGradirhause leiten, und sie von da durch Saug- undDruckwerke in den obern Soolenkasten dieses Hausesbringen.
Bei dieser Soolenleitung sind noch einige Erinne,rungen nothwendig. Der eine oder der andere Fall der