Band 
Sechster Theil, oder Supplementband zu den fünf ersten Theilen. A-Z.
Seite
8
JPEG-Download
 

8

Aräometer

also auch eine Masse destillirteö Wasser von 'einerleyRaumesinhalre mit dem eingetauchten Volumen desAräometers.

Bewirkt man durch Vermehrung oder Verminde-rung des Austegegewichts, daß sich das Instrument ineiner zu untersuchenden Flüssigkeit ebenfalls bis auf denPunkt f eintaucht, so gibt die Anzahl der in der Schaleenthaltenen Gewichtetheile zu einem halben Grane nebst700, welches das Aräometer an sich wiegt, das absoluteGewicht, womit sich das Werkzeug bis zu dem Punkte fin die Flüssigkeit versenkt oder das absolute Gewichteines Volumens dieser Flüssigkeit, welches mit einem,iooq Gewichts theile schweren Volumen destillirtes Was-ser von 1 5 Grad Reaumür gleich groß ist.

Wenn man daher die für das absolute Gewicht die-ses Volumens der Flüssigkeit gefundene Zahl der Ge-wichtötheile durch iooo dividirt, oder, mit andern'Worten, wenn man annimmt, daß diese Zahl nicht ausganzen Einheiten, sondern aus Tausendrheilen besteht,so drückt sie das eigenthümliche Gewicht der Flüssigkeitaus. Hieraus entspringt denn für den Gebrauch desCiarcyschen Aräometers folgende Regel: „Man läßtdas Instrument auf der zu untersuchenden Flüssigkeitvon der festgesetzten Normaltcmperatur schwimmen,legt dabey so viele Gewichtötheile in die'Schale, daß essich bis zu dem angenommenen Punkte eintaucht, rechnetdann die Zahl der in die Schale gelegten Gewichtö-theile zu dem Gewicht des Aräometers, also zu 700,und nimmt zuletzt die Summe, nicht als Einheiten, son-dern als Tauftndthcile, für das eigenthümlich« Gewichtder Flüssigkeit an."

Bey dem Gebrauch eines jeden andern Aräometersmit veränderlichem Gewicht ist das Verfahren dasselbe,nur muß bey den meisten die Division des absoluten Ge-wichts vom Aräometer in der untersuchten Flüssigkeitdurch dessen absolutrS Gewicht in desiillirtem Wafstr auf