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Aräometer
von verschiedenem specifischen Gewicht an, nnd bemerktan der Scale jedesmal die Stelle, bis zu welcher dasAräometer sich in reine« (defiillirtes) Wasser einsenkt,Mit den bezeichnenden Zahlen. Soll nun eine gegebeneFlüssigkeit geprüft werden, so füllt nian den vorher wohlgereinigten und getrockneten Hals mit dieser Flüssigkeitbis zu einer bestimmten Höhe an. Alsdann macht dieZahl der Stelle, bis zu welcher das Instrument ficheinsenkt, da« specifische Gewicht der Flüssigkeit bi-merkliche
Das Aräometer mit Gewichten Fig. r. kann manauch dazu einrichten, das specifische Gewicht fester Kör-per zu finden. Man braucht nämlich blos die obereFläche des unter dem Luftöehältnisse » hängenden Ge-wichtbehälters b tellerförmig zu bilden, oder diesem Be-hälter die Gestalt eines konischen Eimers zugeben, um^nen Körper hineinlegen zu können. Vorzüglichgut dienthierzu das von Messingblech verfertigte Aräometer desEngländers Nichokfon. Der cylindrische Bauchrieft« Instruments ist so weit, daß da« ganze Aräometerim Wasser schwimmen kann. Unten hängt mit demBauche ein konisch zulaufende« Behältniß (wie b Fig. r.)zusammen, in welches man so viel Bleyschrot schüttet/als nöthig ist, daß das Werkzeug sich bis nahe an desHals einsinke. Dieses vorher offene Behältniß, Senkergenannt, wird hernach an der Spitze zugelöthet. Ohn-gefähr in der Mitte des über s angebrachten Halftsmacht man ein Zeichen, nnd bemerkt, wie viel Gewicht(== F) man auf den Teller legen muß, damit fich dasWerkzeug bis an das Zeichen einsenke, Das absoluteGewicht A des abzuwägenden Körpers ist — F — p.Nun legt man den Körper auf den Senker des Aräome-ters. Weil er im Wasser so viel von seinem Gewichtverliert, als ein gleich großes Volumen Wasser wiegt,so hat man jetzt mehr Gewicht — w zuzulegen nöthig,,nn das Werkzcttg bis an das Zeichen einzusinken. Das