44
Bewegende Kraft
Röhre, eines Cylinders oder eines andern Gefäßes, wel-ches eine Flüssigkeit fassen kann, entweder durch Drehenan einem hohlen Vorstoß, emem Knie oder Kanai, deres mit einem andern ähnlichen Gefäße, wie jenes, ver-bindet (Flg. ix.); oder durch Drehen in einer Mündungdes andern Gefäßes; oder einer biegsamen, auch
wohl einzuschiebenden Röhre (wie bey den Fernrohren);oder durch eine andere Wasterleicung, we.-^e das Gefäßmit dem andern Gefäße so verbindet, daß es erhöht underniedrigt werden kann (Flg. 12.).
Fig. ix. sieht man bey s einen Cylinder, welcheroben offen ist, bey b einen andern an jedem Cnde ver-schlossenen Cylinder, welcher den Cylinder a m Hinsichtseiner Weite genau füllt, so daß dieser in seine Höhlunggenau einpaßt, damit keine Flüssigkeit zwischen beyde; zutreten vermöge. Cine lange an dem Cnde c gekrümmteRöhre c c dient, das Entweichen der Flüssigkeit zu ver-hindern. Das Ende o dreht sich in einem hohlen Knieoder Kanale in dem Cylinder a. Vielleicht -würde esnoch bester seyn, wenn das Ende 0 der Röhre geradewäre und in die Mundung eines Behältnisses oder einerKammer einpaßte, welche sich nach dem Kanale 6 wen-den müßte.
Ein Träger e mit einem darin befindlichen Lochedient zur Aufnahme eines Stifts, welcher an dem unternEnde der Röhre eo befestigt ist (oder in eiuem Behält-niß, einer Kammer, worin das Ende 0 der Röhre steckt),damit ste sich desto leichter an d drehen könne. Die Trä-ger für das Ganze steht man bey fff.
Senkt man die Röhre co in eine horizontale Lage,und gießt man an dem Ende c Wasser hinem, bis dseRöhre voll ist, so muß das Master, wenn man die Röhrewieder senkrecht emporhebt, in den Cylinder n laufen,und durch seinen Druck den Cylinder b mir einer sehrkräftigen Gewalt heben. So könnte die Vorrich-tung bey vielen Arien von Maschinen angewandt werde«.