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Bewegende Kraft
Bringt man die Röhre wieder in eine horizontaletage, so muß das Wasser aus dem Cylinder a in dicRöhrelaufen; die atmosphärische Luft aber wird den Cylinderb, wenn keine Luft unter ihn treten kann, mit einigerGewalt Herabpressen. Run läßt sich ein Gewicht odereine Springfeder an dessen oberm Ende anbringen, da-mit der herabwärtsgehendeDruck dem hinaufwärtegchen-den gleich werde. So erhält die wirkende Kraft (derCylinder b) eine abwechselnde Bewegung, welche sichbey jeder Maschine anbn'ngen läßt. Alan kann auchvon zwey Maschinen so Gebrauch machen, daß die eine«uf den obern Theil der andern mittelst eines Hebelswirkt; oder, wenn sie so angebracht sind, daß die wir-kende Kraft eine horizontale Bewegung hat, die einemittelst einer geraden Stange auf die andere wir-ken kann.
Daß die Röhre, der Cylinder oder ein anderes Ge-fäß zum Steigen und Sinken eingerichtet wird, indem«ine flüssige Masso in die oben genannte Vorrichkusighineinfließen und wieder heraustreten muß, ist das Ei-genthümlichste dieser Erfindung. Sie ist überall da an-wendbar, wo die Bewegung durch die in jenen Vorrich-tungen enthaltene Flüssigkeit hervorgebracht werden soll,ohne eine beständige äußere Beyhülfe zu erfordern. Wenn«S nöthig ist, so kann die Maschine auch mit zwey undmehreren Röhren, Cylindern oder andern Gefäßen zumSteigen und Fallen eingerichtet werden.
Zuweilen wird man es vortheilhaft finden, durchdie Luft auf denjenigen Theil zu wirken, welcher die be-wegende Kraft auf die Maschincntheilc fortpflanzt. Er-höht man nämlich die c senkrecht, so läuft die Flüssig-keit aus ihr in ein eignes gewölbtes Gefäß. Aus diesemtritt dann die Luft durch eine Seitenröhrc in einen Cy-linder (wie a), und treibt den Theil (wie b), von wel-chem eigentlich die bewegende Kraft ausgehen soll, in dieHöhe. Hicbcy möchte es übrigens wohl nöthig seyn,einen Rahmen oder ein Gestelle mir einen» Hebel an die