Band 
Sechster Theil, oder Supplementband zu den fünf ersten Theilen. A-Z.
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Hydraulischer Widder 319

ßes und Widerstandes flüssiger Körper. Wien und Leipzig 1805. 4 -

Hydraulischer Widder . Zwar habe ich schon(im zweyten Theile) die Einrichtung des hydraulischenWidders beschrieben, und die Wirkung dieser artigenund sehr nutzbaren Maschine erklärt. Indessen möchtedoch auch noch folgende vollständigere Beschreibung hiernicht ungern gelesen werden, zumal da hierbcy nochauf mancherley Verbesserungen und Vervollkonunungender Maschine Rücksicht genommen ist.

An den Boden des Baches oder Flusses, wovonss Fig. 5.' Taf. VI. die Höhe bedeutet, ist die Ma-schine dnrch Pflöcke oder Pfähle 11 befestigt. Diebeyden Pfeile dd bezeichnen den Lauf des Wassers.Die Röhre ccc, von der Dicke eines Manns - Schen-kels , muß immer in. einer geneigten Richtung ange-bracht werden. Ein Theil des Wasserstroms dringt indie Oeffnung e.

An ihrem andern Ende hat jene Röhre einenReifen, welcher in d vollkommen angclöthct ist. Diedurch ihn gebohrten Löcher verstatten mehreren Schrau-ben den Durchgang. So vereinigt er sich genau mireinem andern Reifen, den die Maschine tragt, gegenwelche er angenietet ist. Alle diese Reifen müssenzwischen sich mit einer fetten ledernen Scheibe versehenseyn, damit eine möglichst genaue Verschlirßung Stat(finde.

Bey e sieht man den Rumpf der Maschine, näm-lich ein Röhrenstück, welches an seiner Grundflächerund oder abgeplattet ist. Die äußere Gestalt machtnichte dabey aus; sie könnte ohne Nachtheil auchviereckig seyn. Auf seiner obern Seite hat dieses Röh-renstück e einen Reifen ff, worauf die sogenannteGlocke angebracht wird; über ihr befindet sich eine an-dere kleine Glocke h, die in ihren obern Theil ringe;