Band 
Sechster Theil, oder Supplementband zu den fünf ersten Theilen. A-Z.
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32 o Hydraulischer Widder

lassen ist.' Auf diese kleine Glocke wird die Steigroh-re ii geschraubt, welche das Wasser über seine Flächezu dem Orte der Bestimmung führt. Es entweichtbey m ; aber k ist der Ort, wo die Klappe für denAustritt angebracht ist.

Fig. 6. zeigt das Innere und den Querschnitt deshydraulischen Widders; o v ist der an die große Ein-fluß - Röhre befestigte Reifen. Man sie die Klappedes vordern Auetritte bey p; sie ist mit einem kleinenGewicht versehen, welches, in seinem ruhigen Zustande,«uf den Absatz tj zurückfällt. Wenn die Klappe sichhebt, so stößt sie gegen den Stab r. In s ist eineandere Klappe, welche sich aufwärts öffnet, und durchihr eigenes Gewicht auf den Hals zurückfällt, welchender Reifen tt bildet, a ist das Innere der großenGlocke^, in welche die Grundfläche der kleinen Glockev eingefügt ist. In dem Augenblicke, wo das Wasserdarin steigt, wird ein Theil der in der großen Glockeenthaltenen Luft in den Raum vv zusammengepreßt.Alsdann kommt sie wieder in ihren vorigen Zustand.Bey x ist der Anfang der kleinen Sreigröhre, in wel-cher das Wasser sich erhebt.

Von dem Spiele der Maschine kann man sichnun leicht wieder auf folgende Art, nach Fig. 6., ei-nen Begriff machen. Das Wasser tritt durch denReifen ov ein, geht durch den Raum n des Wid-ders, und stößt gegen die Klappe p, welche sich hebt,um gegen den Stab r zu fallen. Diese Art Röhreist jetzt mit Wasser gefüllt. Weil aber das Wasserseine vorige Höhe wieder zu erreichen sucht, so steigtes nun in die obere Glocke u, indem es die Klappe shebt. Es treibt die Luft nach vv. Indem es aberdurch die kleine Glocke w steigt, so erreicht ee diekleine Röhre x, welche hier in der Höhe der Ober-fläche des Strome als abgestumpft vorgestellt ist.

Sobald das Wasser diese Gränze erreicht hat, soruht die Maschine einen Augenblick; dir vordere Klappe

p fällt