Band 
Zweyter Theil.
Seite
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rollt, die Berge sind mit Tannen beseht, dieWeiden, von Gehöfden unterbrochen, wechselnmit Wiesen und Weingärten. Am nördlichenUfer hoch neben der Beatenhöhle stürzt sichaus einer Felsspalte ein Gicßbach hervor, der,ehe er zum See kommt, einen doppelten Was-serfall bildet. Im Süden nimmt der See dieKander mit ihren zahlreichen Gießbächen auf,welche alle sich die tiefen Thäler, aus denensie kommen , selbst ausgehöhlt zu haben schei-nen ; die Kander kommt vom Tschingel-Glet-scher, und durchläuft zuerst das hohe Thalvon Gastern, ehe sie dem See zulenkt, >DieSimme, welche mit einem großen Umwegesich mit der Kander vereinigt, durchströmteines der malerischesten und weidereichstenThäler des Berner-Landes. Das Vieh setztdort in Verwunderung, ob der Schönheit derRare; die Käse, die aus diesem Thale kom-men, sind die besten in ihrer Art. Unter denHausthicren sind es die Ziegen und Schafeinsbesondere, welche die Bewohner unterhat- 'ten. Sie verfertigen aus der Wolle ihrer Heer-den jene Zeuge, welche in den verschiedenenSchweizer Cautonen unter der BenennungOberländerzeuge verkauft werden, DerWald-