kirschcnbaum beschattet die Hügel dieser Tha-les. Die Simme und die andern Gebirgsbä-che führen i» Menge kostbare Forellen init sich.Die Bewohner des Simmenthales sind imGanzen wohlhabend, ja es gibt sogar Reichedarunter. Die Sorge für ihre Heerden, wel-che ihre Hauptbeschäftigung ist, läßt ihnen imWinter hinlängliche Muße, um ihren Geistdurch Lectürc und durch gesellschaftlichen Um-gang zu bilden. Sie habe» sogar den Ruf, An-lagen zur Wvhlredenheit und zu mechanische,,Künsten zu besthen. Aber man steht aus der Ein-richtung ihrer Wohnungen und aus der star-ken Einfuhr von Wein und andern theuerenWaare», daß sie auch die feinern Genüsse lie-ben, die man in andern Gegenden der Schweiz ,Dank sey dem Himmel, noch mit Gleichgül-tigkeit entbehret.
Man betritt dieses sehr bevölkerte undzehn Stunden lange Thal durch eine Schlucht,welche der Skockhorn und Niesen bildet. Mankann hier das Mineralbad Weißenburg , unddie »»gemein pittoreske Lage der GemeindeAn der Lenk besuchen. (Siehe das Titelkupferzum ersten Band.) Hinter derselben zeigt sich einAmphitheater, von hohen völlig senkrechtenIel-Die Schweiz II. Ü