tige wird es seyn. Wir können dafür mehrere ge- u
schichtliche Beweise anführen, und werden auch I)
manche Andeutungen zu berühren haben, die nur auf V
dunkeln Sagen beruhen. Dahey werden wir — so wie st
auch in folgenden Theilen dieser Abhandlung — die d
Ordnung beobachten, dafs wir bey den Gegenden den u
Anfang machen, von welchen die ältesten Nachrichten cl
auf uns gekommen sind, bey Aegypten und Syrien , n
von wo aus wir den Küsten des Mittelländischen ai
Meeres nach Westen folgen u. s. w. li
A
Das Mittelländische und Schwarze Meer. d
d
Von Aegypten selbst finden wir gleich auffal- c i
lende Beyspiele in der Gegend der Kanopiseben t j
Nil mündung. Diese scheint eine grofse Verände- z
rung ihrer ehemaligen Gestalt erlitten zu haben. Der p
See von Abukir zeigt das jüngste Beyspiel der dort ^
vorgegangenen Veränderung. Er entstand unter den - £
Augen unserer Zeitgenossen im Jahre 1784 (0 durch d
einen Einbruch des Meeres ganz demjenigen ähnlich, v
welcher die Verbindung der Zuydersee mit der Nord-see bewirkte — deren unten gedacht werden wird. S |
Der neue sehr seichte See von Abukir wird durch 2
einen schmalen Streifen aufgeschwemmten Sandlandes n
zwischen Abukir und Alexandria vom Meere ge- j,
trennt. Dieser ist eine so beschränkte Sandwüste, dafsman bey seinem Anblicke an der Sage, dafs auf dem-selben die Städte Nicopolis , Taposiris, Parva
x) Ed. Dan. Clarke Travels in various Countries of Eu-rope, Asia et Africa. 4. edit, in 8vo Vol. 3. p. 340 und363. — Karl Ritter in seiner Erdkunde Thl. 2. S. 23snennt irrig den See von Ed ko statt des von Abukir und gibt auch nicht die richtige Jahrzahl an.
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