Band 
I. Theil.
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32 I. HAUPTST. MEEKES-VERGRÖSS.

thynien durch das Meer abgerissen bezeichnet (1).Die Cyaneen am Eingänge des Schwarzen Meeres (a)glaubte man, seyen sonst nur eine Einzige gewesen,und durch das Meer auseinander gerissen worden, dochzieht es Plinius in Zweifel und meynt, sie möchten,bey ihrer Nähe an einander, von einer gewissen Seiteher gesehen, für Eine Insel gehalten worden seyn. Ei-ne andere Sage berichtete, sie seyen ehemals schwim-mend gewesen (3).

In der Mae otis (dem Assowischen Meere), lagenan der Küste zwey Städte, Pyrrha und Antissa,(mit den gleichbenannten auf Lesbos nicht zu ver-wechseln), welche das Meer verschlang (4). An denKüsten der Krym sind Spuren und Nachrichten vonZerstörungen durch Einstürzen vorhanden. Am BergeSinor daselbst sieht man unvyeit des Dorfes Mu-ch alatka ein deutliches Eeyspiel davon. Bey demDorfe Kutschuk-Koi erfolgte im J. ijß 6 ein sol-cher Einsturz; desgleichen sank um dieselbe Zeit einVorgebirge zwischen Kutschuk-Osen und Kuru-Qsen in das Meer (5).

Von Bizone, am Ufer des Schwarzen Mee-res südlich von den Donau -Mündungen, erwähnt

i) Plinius II. N. L. 2, c. 50. 2) Plin. H. N. L. 4. c. 27

3) Heradot L. 3, c. 35. Apollon. Rhod. L. 2. V. 317323 hu. S 55 f. Cellar. N. O. a. L. 2. c. 15. §. 94.

4) Plin. II. N. L. 2. c. 94.

5) Pallas oben angeführte Bemerkungen etc. Dessenneue Nordische Beyträge., Bd. I. S. 258-