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nicht aufzufmden ist, mögen auf diese Weise entstan-den seyn; und diesen Umstand sollte man nie aus denAugen verlieren.
Dufs die gewaltsame Trennung Siciliens von Italien nur auf Sagen aus der Fabelzeit beruht, wird leicht dar-zuthun seyn. Die älteste Nachricht von dieser Sage,die auf uns gekommen ist, wird von Strabo ( 1 ) imAcschylus gefunden. Ersterer stellt sie als eine Sageauf, bemerkt, dafs ein historischer Bericht davon nichtvorhanden sey, sondern daTs man die gewaltsame Tren-nung gemuthmafst habe aus dem, was am Aetna , aufden Liparischen Inseln und in anderen Gegenden in undnahe bey Sicilien vorgehe. Er erwähnt dabey derMeynung, dafs die Stadt lihegium von dem Zer-rei fsen ({jijyvuöDm) des Landes ihren Nahmen erhaltenhaben solle, läfst aber dahin gestellt seyn, ob sie nichtvielleicht wegen ihres Ansehens von den Samniterndie Königliche (Regia) genannt worden seyn könne.Wäre der Umstand der Benennung dieser Stadt von derBegebenheit keinem Zweifel unterworfen, so würdevon selbst folgen, dafs diese zu einer Zeit vorgefallenseyn miifste , in welcher das Menschengeschlecht da-von Zeuge seyn konnte, und zwar ein Geschlecht, des-sen Sprache entweder die Griechische selbst gewesenwäre, oder zti dieser die Wurzel gebildet hätte; aberdieser Grund ist zu schwach, so etwas zu unterstützen,und der Nähme Rhegium kann bestanden haben, undspäter zu Unterstützung der Hypothese benutzt wor-den seyn.
Nun ist zwar die Sage in viele spätere Dichtun-gen und Geschichten übergegangen; man findet ihrer
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l) I- 6- T. 2 . p. 22g.
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