Band 
I. Theil.
Seite
42
JPEG-Download
 

42

I. HAUI'TST. iVIEEKES - VE1V6RÖSS.

sonst ihren Lauf genommen hätten, als noch keineMeerenge vorhanden war? darauf ist ihm zu antwor-ten: diese Flüsse, oder vielmehr Fliifschen hatten ehe-dem nothwendig einen langem Lauf, sie vereinigtensich vielleicht in einen gröfsern Flufs , der durch dasjetzt weggeschwemmte; Land seinen Lauf nahm, undnach erfolgter Abschwemmung dieses Landes ist blosdie Mündung der Flüsse ihren Quellen näher gerückt.Die verschiedenen über die Trennung Siziliens vonItalien für und. wider geäufserten Ideen und Gründesind von Placido Heina (1), der selbst zu denVerthei-digern der Hypothese von dieser Trennung gehört, ge-sammelt, und die Stellen der Autoren von ihm wört-lich aufgeführt worden.

Noch ein,.theils von historischen, theils von phy-sischen Gründen hergenommener Einwand dieser bey-den Schriftsteller besteht darin, dafs sie im Hesiodus der doch weit älter ist als Aeschylus eine Angabegefunden haben, welche ihnen die Nichtigkeit derSage von der Trennung darzuthun scheint. Ilesiodusnehmlich soll, wie Diodor von Sicilien (2) versichert,anderer Meynung gewesen seyn, und nach ihm solldas vordem in der Messinischen Meerenge breiter alsjetzt fluthende Meer von Orion durch angesetztesLand eingedämmt und verengt worden seyn. Ohnediese Ansicht ganz ins Ileich der Fabel verweisen zuwollen, bemerken wir nur, dafs dieses dem Orionzugeschriebene Ansetzen von Land (durch das Meer)

1) Notirie istoriclie della Gitta di Messina. Messina 165$.4to. T. 1. p. lj. ist lateinisch iibers. in Graevii Tkesaur.Vol. IX.- s, auch was nach ihm Mosheim in Graev,Thes. T. XIII. p. 200 anführt,

2) L. 4, atu Ende.