Vorrede.
>Veit der Ausführung des ersten Versuches über denbeim Besteigen der Höhen abnehmenden barometrischenQuecksilberstand, im Zahre 1642, hat man sich fort-während bemüht, die hierauf gegründete Höhenmessungs-methode nicht nur theoretisch zu vervollkommnen, son-dern auch für die Bestimmung vieler Höhen in Anwen-dung zu bringen.
Man maß nämlich allerdings mit dem Barometerbald nach seiner Erfindung die Höhen, ohne sich jedochauf eine nähere Untersuchung der Luft, weder ihrer ver-schiedenen Dichtigkeit, noch ihrer übrigen Eigenschafteneinzulassen. Als aber späterhin namentlich die Forschun-gen im Gebiete der Aerostatik den Weg der genauerenBeobachtung und Rechnung betraten, als man sich bessererInstrumente bediente und die Nothwendigkeit einer gründ-licheren Auffassung und sorgfältigeren Nergleichung allerauf die Luft und auf das Quecksilber des Barometersthätigen Umstände eingesehen: da gelangte man dennauch zu dem Resultate, daß viele Umstände, welche inder Natur nicht so vollkommen, wie die Bequemlichkeitder Rechnung es wünschen ließe, vorhanden sind, mit in