und Nonius dahin, daß der Index den Quecksilberrand deskleineren Schenkels schneidet, um hiernach auf die früher an-gedeutete Weife den Stand des Quecksilbers, welcher dem Be-obachtungsorte zukommt, abzulesen.
IV.
Theorie der barometrischen Hypsometrie.
Grundformel für die Höhenmessungen.
Aus dem Umstände, daß das Quecksilber in der gehörigausgekochten, etwa 30 Zoll langen Barometerröhre an derMeeresfläche bis zu einer Höhe von circa 28 Zoll PariserMaaß erhalten wird, ergiebt sich das Maaß des daselbst Stattfindenden Luftdruckes. Das ganze Gewicht der auf das offeneEnde einer mit Quecksilber gefüllten Barometerröhre drückendenLuft ist also ebenso groß als das Gewicht einer Quecksilber-säule von eben der Grundfläche und einer Höhe der Höhe desQuecksilbers im Barometer gleich, so daß bei der mit Queck-silber gefüllten, gut ausgekochten Barometerröhre dieselbe Er-scheinung obwaltet, als bei einer Glasröhre Statt finden wür-de, welche an beiden Enden offen wäre und mit ihrem oberenEnde bis jenseits der Grenze der Atmosphäre reichte, indemin einer solchen Röhre das Quecksilber nicht in einer bis andas Ende der Atmosphäre reichenden Höhe erhalten werdenkönnte, sondern am niedrigsten Orte der Erde, an der Mee-resfläche, nur eine mittlere Höhe von etwa 28 Zoll par. Maaßbehaupten würde.
Wenn nun die ganze atmosphärische Luft einen starrenKörper darstellte, so würde er, indem er der Anziehungskraftder Erde folgt und auf die Oberfläche der Erde drückt, inallen Partieen der verschiedensten Höhe von gleicher Tichtig-