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Anwendung der obigen hypsometrischen Grundfor-mel und deren Correctionen auf ein Beispiel.
Man wird mm nach dem Bisherigen im Stande seyn, fürjede correspondirende d. h. durch die am anfänglichen Stand-puncte und an der höheren Station zugleich angestellten Beob-achtungen erhaltene Differenz der Barometerstände mit gleich-zeitiger Berücksichtigung der Temperatur des Quecksilbers imBarometer und der Luft den entsprechenden Höhenwerth mit-telst einer entweder auf Meter oder Toisen oder pariser Fußbezüglichen Gleichung zu finden.
Indem wir hierzu die neuerdings, und zwar im Jahre 1832von Kämtz unternommene sehr genaue Messung des Rigi-Culmüber Zürich wählen *), bedienen wir uns für Toisen nicht desobigen Cvefficienten 9435,8 sondern des Coefficienten 9437,wie ihn Kämtz nach der ursprünglichen Bestimmung Biot's gewählt hatte**), so daß
X — 9437 (1—0,002592 6os. 2 ?)) (1 -s- ^ lox
Bei dieser Bestimmung der Höhe des Rigi-Culm wurdeauf Rigi-Culm von Kämtz und zugleich, nämlich zur Mit-tagszeit vom 28sten May bis zum 24stcn Juny 1832, in Zü-rich von Hörner Folgendes beobachtet:
*) S. Poggendorff'S Annalen der Physik , 1833, Bd. 27, S. 345u. folg.: „über die täglichen Barometcrschwankungen auf dem Rigi unddem Faulhorn. Aus einem Schreiben an Herrn Leop. v. Buch vonI. F, Kämtz."
**) Indem ich mich bei den mit meinen Vorlesungen über Physik inVerbindung stehenden hypsometrischen Uebungen auf eine blos annäherndeAuflösung dieser Aufgabe beschränken kann, so nehme ich gemäß mehrerer,zu verschiedenen Jahreszeiten mittelst eines sehr gut construirten, nament-lich wiederholt ausgekochten Barometers angestellten Messungen und resp.