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Die barometrische Hypsometrie / von Dr. Gustav Suckow
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Hiermit ist der ursprüngliche Ausdruck für die barome-trische Hypsometrie gegeben, ein Ausdruck, dessen allgemeineGültigkeit auf Voraussetzungen beruht, welchen in der Naturdeßhalb nie entsprochen wird, weil die Dichtigkeit der Luftund des Quecksilbers durch die Ungleichheit der Gravitation,durch verschiedene Grade der Temperatur und Feuchtigkeit mo-dificirt wird. Die Rücksicht hierauf macht aber starke Cor-rectionen für den im Obigen aufgestellten allgemeinen Aus-druck nöthig, deren umständliche Erklärung der nächste Ab-schnitt behandelt.

L. Erforderliche Correctionen an der Grund-formel für Höhenmessungen.

1) Correction wegen der ungleichen Einwirkung derGravitation an der Erdoberfläche.

Die früheren Betrachtungen beruhen mit auf der Voraus-setzung, daß der Coefficicnt 6 oder ^ in allen Schichten der

vertikalen Luftsäule gleich sey; eine Voraussetzung, welcher inder Wirklichkeit deßhalb nie entsprochen wird, weil die Gravi-tation in beträchtlichen Höhen abnimmt und eine Quecksilber-säule von der constanten Lange — kl in den oberen Schich-ten der Atmosphäre weniger wiegt als unten. Das leichtereQuecksilber steht daher in den oberen Schichten etwas zu hoch,oder es würde eine etwas geringere Barometerhöhe zeigen,wenn die Schwerkraft eben so stark als unten wirkte. Ausdiesem Grunde giebt unsere Beobachtung am Barometer dieDifferenz der Barometcrhöhen etwas zu klein und folglich un-sere Rechnung auch die Berghöhen etwas zu klein an. Ver-suchen wir nun die hierdurch bewirkte Aenderung vom Coeffi-cienten näher zu bestimmen, so wollen wir für die Intensitätder Gravitation in den verschiedenen Luftschichten