58
aber sind die gemeinschaftlich mit Eschmann und Hofer an-geordneten Unternehmungen Horner's , und die von Kämtzmit Hörner, seinem Neffen und Raabe, sowie mit Gautierumsichtsvoll angestellten Beobachtungen, welche alle um soschätzenswerthere Beiträge zur barometrischen Hypsometrie sind,als sie in kürzern Intervallen angestellt wurden und die bei-den Beobachtungsorte nicht zu weit von einander entferntwaren.
Bereits seit dem Jahre 1813 war dem um die geogra-phische Kenntniß seines Vaterlandes hochverdienten Hörnerder Einfluß der Tageszeiten aus unzweideutigen Resultaten sei-ner Forschungen bekannt; er fand indeß erst im Jahre 1827Veranlassung, die Verhältnisse dieses Einflusses genauer zuverfolgen. Im Januar 1827 begaben sich Eschmann undHofer auf den Rigi , während Hörner correspondirendeBeobachtungen in Zürich anstellte. Innerhalb 11 Tagen, wodie Witterung überaus veränderlich war, und diese Abnormi-täten großen Einfluß auf das Resultat haben mußten, wur-den die Barometerstände von Früh 7 Uhr bis Abends 10 Uhraufgezeichnet. Die aus diesen aufgezeichneten Barometerständengezogenen Mittelzahlen geben für die einzelnen Stunden fol-gende Höhendifferenzen *):
7 Uhr Morgens
. 693,6 Toisen,
8 - - -
.691,6 -
9 - - -
. 697,2 -
10 - - -
. . . . . 699,5 -
11 - - -
. 702,2 -
Mittag
..... 703,1 -