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das Gesetz dieser Aenderungen besser zu übersehen, habe ichfür die Differenz X„ zur n ten Stunde folgende Gleichung ent-wickelt :
X„ — 700/587 Z- 6/016 «In (n . 15' 74° 35')
1/313 «in (n . 30° -l-133° 15')
-4- 0/425 8in (n . 45° -1-206° 58').
Die mit Berechnet überschriebene Spalte der obigen Tafelenthält vermittelst dieses Ausdrucks die gefundenen Größen; essind die Abweichungen zwischen diesen Größen und den durchdie Beobachtungen gegebenen so unbedeutend, daß wir anneh-men können, die Formel genüge für Hcrleitung des Gesetzes.Es giebt uns dieselbe
Marimum — 707/2 um 23^ Uhr,
Minimum — 694, 6 um 15 Uhr,
Unterschied 12, 6.
Der Unterschied 12,6 Toisen ist nahe des Ganzen.
Wenige Wochen, nachdem ich diese Messungen gemachthatte, begab ich mich nach dem seit einigen Jahren erbautenWirthshaus auf dem Faulhorn im Berner Oberlande. Kühnerhebt sich die isolirt liegende Alp von dem Thale von Grin-delwald aus, und sinkt auf der Nordseite fast senkrecht ge-gen den Brienzer -See hinab. Die Instrumente wurden vomUten September bis zum listen October von 6 Uhr Mor-gens bis 10 Uhr Abends stündlich beobachtet; gleichzeitig hat-ten Hörner für Zürich und Gautier für Genf cor-respondirende Messungen übernommen. Der Stand der In-strumente war während des fast stets heiteren Wetters fol-gender: