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rcszeit das Maximum eintritt. Ramond leitet diese Periodeaus einem aufsteigenden Luftstrome her, welcher besonders dannlebhaft ist, wenn das Maximum der Wärme eintritt; indessenhaben bereits mehrere Physiker, wie Brandes, Hörnerund Andere, bemerkt, daß diese Ursache, falls sie auch wirksamwäre, gewiß nicht das Phänomen allein hervorbringen könnte.Ein anderer Grund liegt in dem Dampsgehalte der Atmosphäre.Wenn am Morgen die Sonne auf den Boden einwirkt, soverdunstet das Wasser, der Druck des Dampfes nimmt zu;noch auffallender aber als in der Tiefe wird diese Zunahme inder Höhe, wohin der aufsteigende Luftstrom in Menge Dam-pfe bringt, welche sich dann am Abend in die Tiefe senken.Der Unterschied zwischen dem Maximum und Minimum derDampfmengc ist auf dem Rigi und Fanlhorn weit größer alsin Zürich , wie dieses aus den gleichzeitigen Beobachtungen deSPfychrometers folgt. Meine Untersuchungen zeigen indessen,daß dadurch im Mittel zwar die Differenzen zu verschiedenenTageszeiten etwas verkleinert werden, indessen verschwinden siekeineswegs ganz. Außerdem zeigen aber die einzelnen Beob»achtungen oft so plötzliche Aenderungen im Dampfgehalte, daßich es nicht wage, daraus ein genügendes Resultat herzuleiten.Man könnte auch aus dem Barometerstände zu verschiedenenTageszeiten diese Differenz ableiten. Betrachten wir die obengegebenen Barometerstände genauer, so zeigt sich auf eine auf-fallende Weise eine Verschiedenheit in der Höhe und Tiefe.Während unten das Barometer bis etwa neun Uhr Morgenssteigt, hierauf bis zu seinem Minimum am Abend sinkt undspäterhin wieder steigt, sehen wir in der Höhe etwas abwei-chende Bewegungen. Nicht nur tritt das Maximum am Mor-gen später ein, sondern es sinkt auch das Quecksilber bis zumfolgenden Minimum weit weniger. Dadurch wird allerdingseine Ungleichheit der Höhe erzeugt, aber diese ist völlig die ent-gegengesetzte von der, mit welcher wir es hier zu tbun haben.