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Irland angestellt worden, so lieferten auch diese Beobachtungenhierher gehörige Beispiele*). Daß nun diese Differenzen mitder Richtung des Windes im innigen Zusammenhange stehen,dafür sprechen zunächst die von Wild zu Mühlheim im Breis-gau angestellten, mit anderen zu Bern und in Carlsruhe ver-glichenen Beobachtungen. Dieselben führten nämlich zu demResultate, daß, wenn der Wind aus den Richtungen zwischenSüden und Westen wehete, die Höhe des südlich liegendenhöheren Ortes zu klein, und umgekehrt, daß, wenn der Windaus den nördlichen und den nordwestlichen Richtungen wehete,dieselben zu groß ausfielen, daß also das Barometer an demOrte, von welchem her der Wind kam, höher stand, als esnach Maaßgabe der Beobachtung an dem Orte, wohin derWind ging, hätte stehen sollen; diese Differenz erreichte einesolche Größe, daß jene Beobachtung zwischen 880 und 909Fuß, diese zwischen 947 und 984 Fuß schwankte**). Außer-dem hat auch Brandes, ohne zuvor Wild's Beobachtungengekannt zu haben, eine große Reihe von Beobachtungen be-rechnet, welche auf dem St. Gotthard, in Genf und in Pa-dua angestellt worden***). Sie ergeben auf das evidenteste,daß die Höhe zu klein ist, wenn der Wind von dem höherenOrte herkömmt, oder daß das Barometer im Allgemeinen andem Orte zu hoch steht, wo der Wind herkommt. Bei west-lichen und nordwestlichen Winden fand steh der Gotthard höherüber Genf, weniger hoch über Padua , als es der Fall seynsollte. Die Mittel aus 7 Monaten, wo jedoch nur die Tagegenommen wurden, an welchen der Wind eine beständige Rich-tung behielt, geben:
*) S. 4?Iio m« oa ^linsls of kiiilusopd. 1819.
**) S. allg. geographische Ephemeriden 1799. Nov. S. 386.
***) S. Brandes's Beiträge zur Witterungskunde S. 216.