Sülber halten, auf die Sayger⸗Huͤtten gebracht,und auf dem Friſch⸗Heerde durch Beſchickungmit Friſch⸗Bley und Gloͤthe zu Friſch⸗oder Say-ger⸗Stuͤcken gemacht. Sie pflegen dabey es ſoeinzurichten, daß arme und reiche Saygerſtuͤ-cken zuſammen geſetzet werden, und jede ſolcheScheibe haͤlt gemeiniglich drey Viertel CentnerKupfer, zwey und ein Viettel Centner Bley,und 14. 15. bis 18. Loth Silber, ſo daß alſo25. 16. bis 17. Pfund Bley auf 1. Loth Sil-
er kommen. Wenn nun alles nach und nachftuͤſſet, ſo werden die dabey ſich oben aufſetzen-de Schlacken abgehoben, und das gemiſchteMetall in groſſe Keſſel gethan, welche mit Leimausgeſchmieret, und weil es noch warm, ein eiſer-ner Hacken hineingeſteckt, mit welchem man esin die Hoͤhe heben kan. Dieſe werden alsdennauf einen Heerd geſetzet, welcher zur Saygerung
eſonders beſtimmt iſt, und von Ziegel⸗Steinen
gebauet wird, auf welche auf jeder Seite ein
auf einander fallen, bierguf wird alles vol Koh-
gegoſſen eiſern Blatt, welches man eine Schartediaet, geſetzet wird; dieſe Scharten ſind inwen-
ig mit Leim ausgeſchmieret, damit ihnen dasFeuer nicht ſo viel ſchade. Der Heerd ſelbſt iſt5 as abhaͤngig, und ſeine beyden Mauren ſte-dan ſehr wenig von einander, damit das Bley
ö dorzwiſchen hinein ſaygern koͤnne nebſt dem Sil-
der Die Sayger⸗Stuͤcken werden zwey Span-en von einander aufrecht geſtellt, und groſſeohlen dazwiſchen gelegt, daß ſie nicht ſo leicht
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