R 90( 783gen, warum ſie abkehren, hingegen da ſie durchUngluͤcks⸗Faͤlle anzufahren verhindert wuͤrden,ſo ſind die Gewercken ſchuldig ihnen eine gewiſſeZeit, gemeiniglich 4. Wochen, ihr Lohn nachzu-reichen, bleiben ſie in der Grube todt, muͤſſen ſiedie Begraͤbnuͤß⸗Koſten tragen. Sie leiden nachdenen Berg⸗Rechten keinen unter ſich, welcherwegen grober Verbrechen beruͤchtiget iſt, z. E.einen Dieb, Moͤrder c. Sie fahren wederSonnabends noch Sonntags an, es erforderte esdenn die hoͤchſte Noth. Sie ſind vor allen an-dern Creditoribus auf der Zeche prioritaͤtiſch,und iſt das Berg⸗Amt verbunden ihnen darzu zuhelfen. Einheimiſche haben billig in ihrem Va-terlande den Vorzug, in Anſehung daß praeſum-tio juris hier iſt, daß ſie, als da gezogen und ge-bohren, ihre Gebuͤrge doch beſſer kennen werdenals ein Fremder. Ihre uͤbrige Privat⸗Gewohn-heiten will ich nicht ſo genau anfuͤhren, dahingehoͤret ihr beſonderer Gruß, ihre Tracht, ihreKnapſchafts⸗Zuſammenkuͤnfte c. Denn die-ſe haben weiter kein Recht als die Gewohnheitvor ſich. Ich will mich nunmehro vielmehrzu denen N2) Rechten derer Berg⸗Gebaͤude ſelbſt wen⸗ Woche deren. Von der Art, wie ſolche gemuthet werden baude.ſollen, habe ich oben Erwehnung gantz kurtz ge⸗ Unterthan, denn alle ſpecialia hinzuſetzen, muͤhte der erde.ich faſt alle Berg⸗Ordnungen ausſchreiben,und das iſt mein Werck nicht. Daher will ichnur meine Gebaͤude in die Gruben⸗ und Tage-
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