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Kurtze Einleitung in einige Theile der Bergwercks-Wissenschaft ... / von Johann Gottlob Lehmann
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185
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will man bloß in denen Metallen ſo ein groſſesRecht einraͤumen, Mineralien aber und Foßili-en darvon ausſchluͤſſen, alſo daß, wenn es derGrund ⸗Herr nicht ſelber bauen wolle, auch keinremder da einſchlagen duͤrfe, allein das laͤuftſchnurſtracks ſogar wider das natuͤrliche Recht,denn warum ſoll um des Eigenſinnes oder Un-vermoͤgens eines eintzigen Menſchen willen, nachGelegenheit der Princeps an ſeinem Zehenden,eine groſſe Menge Menſchen aber an einer SacheAbbruch leiden, die ſie, wo nicht zur Nothwen-digkeit, doch wenigſtes zur Bequemlichkeit brau-chen koͤnnten. Doch auch andere ſind ſchuldigGruben⸗Steige zu verſtatten, ohne daß ſie einenKux bekaͤmen. Wie denn auch nur der den Frey-Kur bekommt, auf deſſen Grund und Boden dieFund⸗Grube iſt, hingegen der, auf deſſen Ge-biethe die Maaſen geſtreckt werden, kan ſolchennicht praͤtendiren, denn die Maaſen folgen derFJund⸗Grube. Bey Stöllen wird gar kein Erb-Kur ſtatuiret, ſondern man vergleicht ſich mitdem Grund⸗ Herrn auf andre Art. Bey Ver-meſſen einer Zeche nimmt man das Anhaltens aufder Fund⸗ Grube, das heißt, man miſſet von daan. Was man uͤber der Fund⸗Grube vor ſich lie-gen hat, heiſſen Ober⸗ und was man hinter ſichbat, Unter⸗Maaſen. Die Haͤnge⸗Banck uͤber demFieh⸗Schacht hat das Recht, daß was einmahluͤber ſolche zu Tage ausgefördert iſt, das gehöͤ-ret ohne allen Streit denen Gewercken, die es ha-ben gewinnen laſſen, obgleich gleich darauf StreitM 5 entſte-

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