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Kurtze Einleitung in einige Theile der Bergwercks-Wissenschaft ... / von Johann Gottlob Lehmann
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189
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ten hierinne auch anders gehalten wird, ſo daßdie Gewercken mit dem Stoͤllner zur Haͤlfte dasOrt treiben. Mit einem Wort, da an denenStollen das meiſte auf Bergwercken mit ge-legen, ſo haben ſie auch die meiſten Rechte,welche zu obſerviren, beſondere Vorgeſetzte, alsStoll⸗Geſchworne, Stol⸗Schicht⸗Meiſter r.geſetzet ſind, welche ſo wohl als andere Berg-Beamte ihre Rechte wieder haben, welche ichaber ſo wenig als andere Perſonell⸗Rechte an-zufuͤhren Willens bin, weil mein Vorſatz nuriſt, die allgemeine Rechte des Berg⸗Bauesdurch Anfuͤhrung einiger dererſelben zu zeigen.Daher mag dieſes wenige genung ſeyn, vondenen Gebaͤuden unter der Erde und deren Rech-te. Nun wollen wir wieder ausfahren, unduns uͤber Tage noch ein wenig umſehen.Hier finden wir nun Poch⸗Wercke und g. Ue-cheide⸗Baͤncke, dieſe brauchen keiner beſon⸗ berTa-dern Muthung, ſondern ſie gehören ſchon mit de.unter die Haupt⸗Muthung, jene aber muͤſſenbeſonders, oder wenigſtens das Aufſchlage-Waſſer darzu, gemuthet, und dahero in die Mu-chung geſetzet werden, ein Rad⸗Waſſer. Edenſo iſt es auch mit denen Berg⸗Schmieden, dieſekonnen nicht allezeit ſogleich gebauet werden,dahero hat der damit Belehnte nichts andersnöthig, um ſolche bauhaft zu halten, und zu ver-huͤten, daß ſie nicht ins freye fallen, als daß1 ein Häufgen Steine an den Ort zuſammenuge, wohin ſie ſoll gebauet werden, und 95e