ee sind materielle Theile selbst, welche aus dem Welträumein unsere Atmosphäre gelangen und unserm Erdkörper ver-bleiben. Wir erhalten durch einen Meteorstein die einzigmögliche Berührung von etwas, das unserm Planetensremd ist. Gewöhnt, alles Nicht-Tellurische nur durchMessung, durch Rechnung, durch Vernunftschlüsse zu kennen,sind wir erstaunt zu betasten, zu wiegen, zu zersetzen, wasder Außenwelt angehört. So wirkt auf unsere Einbil-dungskraft eine refleetirende, geistige Belebung der Gefühle,da wo der gemeine Sinn nur verlöschende Funken amheitern Himmelsgewölbe, wo er im schwarzen Steine, deraus der krachenden Wolke herabstürzt, nur das rohe Pro-dukt einer wilden Naturkraft sieht.
Wenn die Asteroiden-Schwärine, bei denen wir mitVorliebe lange verweilt haben, durch ihre geringe Masseund die Mannigfaltigkeit ihrer Bahnen sich gewissermaßenden Cometen anschließen, so unterscheiden sie sich dagegenwesentlich dadurch, daß wir ihre Eristenz fast nur in deinAugenblick ihrer Zerstörung kennen lernen, wenn sie, von derErde gefesselt, leuchtend werden und sich entzünden. Umaber daS Ganze von dem zu umfassen, was zu unserm,seit der Entdeckung der kleinen Planeten, der innerenCometen von kurzem Umlaufe und der Meteor-Asteroidenso coinplicirt und formenreich erscheinenden Sonnensystemegehört, bleibt uns der Ring des Thier kreislich t es übrig,dessen wir schon früher mehrmals erwähnt haben. WerJahre lang in der Palmen-Zone gelebt hat, dem bleibt eineliebliche Erinnerung von dem milden Glänze, mit dein dasThierkreislicht, pyramidal aufsteigend, einen Theil der immergleich langen Tropennäcsite erleuchtet. Ich habe es, und