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Dritter Band.
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des Cheops-Chufn, und 940 Jahre vor der gewöhnliche» Angabeder Sündflnth, gesetzt (vergl. Kosmos Bd. ll.S. 402). In derBerechnung über den Umstand, daß die von Oberst Vyse gemesseneInklination des unterirdischen, in das Innere der Pyramide füh-renden engen Ganges sehr nahe dem Winkel von 20° 15' entspricht,welchen zu den Zeiten des Cheops (Chufn) der den Pol bezeichnendeStern n des Drachen in der unteren Culmination zu Gizeh er-reichte, ist die Epoche des Pyramidenbaues nicht, wie nach Lepsiusim Kosmos, zu 3430, sondern (Outlines of Astr. § 319) zu3970 vor Chr. angenommen. Dieser Unterschied von 540 Jahrenwiderstreitet um so weniger der Annahme, daß a I)rac. fiir denPolarstern galt, als derselbe im Jahr 3970 noch 3° 44' vorn Poleabstand.

5J (©. 171.) Aus sreundschaftlrche» Briefen des Pros. Lep-sius (Februar >850) habe ich folgendes geschöpft:Der ägyptischeName des Sirius ist Solliis, als ein weibliches Gestirn bezeichnet;daher griechisch >J F-r-,; identificirt mir der Göttinn Svte (hiero-glyphisch öfters Sit) und im Tempel des großen Ramses in The-ben mit Jsis-Svthis (LepsiuS, Chronol. der AegypterBd. I. S. 119 und 136). Die Bedeutung der Wurzel findet sichim Koptischen, und zwar mit einer zahlreichen Wortfamilie ver-wandt, deren Glieder scheinbar weit aus einander gehen, sich aberfolgendermaßen ordnen lasse». Durch dreifache Uebertragung derVerbal-Bedeutung erhält man aus der Urbedeutung auswerfe»,projicere (sagiltam, tclnm): erst säen, Seminare; dann exleixlere,ausdehnen, ausbreiten (gesponnene Fäden); endlich, was hier amwichtigsten ist, Licht ausstrahlen und glänzen (von Sternenund Feuer). Auf diese Reihe der Begriffe lassen sich die Namender Gottheiten Satis (die Schützt»»), Sothis (die Strahlende) undSeih (der Feurige) zurückführen. Hieroglvphisch lassen sich nach-weisen: sit oder seti, der Pfeil wie auch der Strahl; sela, spinnen;sein, ausgestreute Körner. 8olkis ist vorzugsweise das hell-strahlende, die Jahreszeiten und Zeitperioden regelnde Gestirn.Der kleine, immer gelb dargestellte Triangel, der ein symbolischesZeichen der.Sothis ist, wird, vielfach wiederholt und an einandergereihet (in dreifachen Reihen, von der Sonnenscheibe abwärtsausgehend), zur Bezeichnung der strahlenden Sonne benutzt!8etk ist der Feuergott, der sengende; im Gegensatz der wärmenden,