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Tabelle kommt es also darauf an, mit welchem Grade derGewißheit man sich begnügen wolle. Argelander zählt,wie in seiner am Ende dieser Untersuchung abgedrucktenUebcrsichtstasel zu ersehen ist, der befriedigend bestimmtenPerioden nur 24 auf . 9
Wie das Phänomen der Veränderlichkeit sich bei rothenund einigen weißen Sternen findet, so bieten cö auch Sternevon den verschiedensten Größenordnungen dar: z. B. einSteril 1", u Orionis ; 2™: Mira Ceti, u Hydrae, u Cas-siopeac, Pegasi 5 2.3"' ß l’crscij 3.4 m // Aquilaeund ß Lyrae. Eö giebt aber zugleich auch, und in weitgrößerer Menge, veränderliche Sterne 6 ™ bis 9 m : wie dievariabiles Coronae, Virginis, Cancri und Aquarii. DerStern x >"> Schwan hat ebenfalls im Marimum sehrgroße Schwankungen.
Daß die Perioden der veränderlichen Sterne sehr un-regelmäßig sind, war längst bekannt; aber daß diese Ver-änderlichkeit in ihrer scheinbaren Unregelmäßigkeit bestimmtenGesetzen unterworfen ist, hat Argelander zuerst ergründet.Er hofft es in einer eigenen, größeren Abhandlung um-ständlicher erweisen zu können. Bei / Cygni hält er jetztzwei Perturbationen in der Periode, die eine von 100, dieandere von 8'/ 2 Einzel-Perioden, für wahrscheinlicher alseine von 108. Ob solche Störungen in Veränderungendes LichtproccsseS, der in der Atmosphäre deö Sterns vor-geht, gegründet sind, oder in der Umlaufszeit eines um dieFirsternsonne / Cygni kreisenden, auf die Gestalt jener Pho-tosphäre durch Anziehung wirkenden Planeten: bleibt freilichnoch ungewiß. Die größten Unregelmäßigkeiten in derVeränderung der Intensität bietet sicherlich variabilis Scuti