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(des Sobieski'schen Schildes) dar: da dieser Stern bis-weilen von 5 . -1"' biö zu 9'" herabsinkt, ja nach Pigottam Ende des vorigen Jahrhunderts einmal ganz verschwun-den sein soll. Zu anderen Zeiten sind seine Schwankungenin der Helligkeit nur zwischen 6.5" und 6"' gewesen. ImMarimum hat % Cygni zwischen 6 . 7 m und 4 m , Mira zwi-schen 4"‘ und 2. l m geschwankt. Dagegen zeigt d Ceplieieine außerordentliche, ja von allen Veränderlichen diegrößte Regelmäßigkeit in der Länge der Perioden,wie 87 zwischen dem 10 October 1840 und 8 Januar1848 und noch später beobachtete Minima erwiesen haben.Bei t ^urigae geht die von einem unermüdlichen Beobach-ter, Herrn HciS in Aachen , aufgcsundene Veränderung derLichthelle 10 nur von 3.4™ bis 4 . 5'".
Große Unterschiede der Helligkeit im Marimum zeigtMira Ceti. Im Jahr 1779 z. B. war (6 Nov.) Miranur wenig schwächer als Aldcbaran gewesen, gar nichtselten heller als Sterne 2'": während dieser veränderlicheStern zu anderen Zeiten nicht die Intensität (4") vonö Ceti erreichte. Seine mittlere Helligkeit ist gleich der vonY Ceti (3'°). Wenn man die Helligkeit der schwächstendem unbewaffneten Auge sichtbaren Sterne mit 0, die desAldcbaran mit 50 bezeichnet, so hat Mira in ihrem Mari-mum zwischen 20 und 47 geschwankt. Ihre wahrscheinlicheHelligkeit ist durch 30 auszudrücken; sie bleibt öfter unterdieser Grenze, als sie dieselbe übersteigt. Die Ucberstei-gungen sind aber, wenn sie eintreten, dem Grade nach be-deutender. Eine entschiedene Periode dieser Oscillationen istnoch nicht entdeckt, aber eö giebt Andeutungen von einer40jährigcn und einer 160jährigen Periode.