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Vierter Band.
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von Kohlensäure und Wasserstoff würde, wegen der Wärme-Eapacikät der ersteren, die Grenze der Entzündbarkeit nochanders ausfalle». Acosta wirft mit Recht die Frage auf:ob eine unter den Eingeborenen von Turbaco, Abkömmlingender Indios de Taruaco, fortgepflanzte Tradition, nach der dieVoloanoitos einst alle brannten, und durch Besprechungund Besprengen mit Weihwasser von einem frommen Mönche 7 -aus Volcanos de fuego in Volcanes de agun umgeivandeltwären; sich nichr auf einen Zustand beziehe, der jetzt wieder-gekehrt ist." Einmalige große Flammen-Eruptionen von, vor-und nachher sehr friedlichen Schlanim-Bulkanen (Taman 1793;am caspischen Meere bei Jokmali 1827 und bei Baklichli1839; bei Kuschtschy 18-16, ebenfalls im Eaucasus) bietenanaloge Beispiele dar.

Das, so kleinlich scheinende Phänomen der Salscn vonTurbaco hat an geologischem Interesse gewonnen durch denmächtigen Flammenansbruch und die Erdumwälzung, welche1839, über 8 geographische Meilen in NNO von Earlagenade JndiaS, sich zwischen diesem Hafen und dem von Saba-nilla, unfern der Mündung des großen MagdalenenstromeS,zugetragen haben. Der eigentliche Eentralpunkt des Phäno-mens war das 1 ftz bis 2 Meilen lang in daS Meer alsschmale Halbinsel hervortretende Cap Galera Zamba.Auch die Kenntniß dieses Ereignisses verdankt man dem Artil-lerie-Oberst Acosta: der leider durch einen frühen Tod denWissenschaften entrissen wilrdc. In der Mitte der Landzungestand ein tonischer Hügel, aus dessen Krater-Oeffnnng bis-weilen Rauch (Dämpfe) und GaS-Arten mit solcher Heftig-keit ausströmten, daß Bretter und große Holzstücke, die nianhineinwarf, weit weggeschleudert wurden. Im Jahr 1839